Carya illinoinensis

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Carya illinoinensis (Wangenh.) K.Koch

Juglandaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Nutzpflanze / Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   6

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: verkehrt<br>eilanzettlich

Blattgliederung: unpaarig gefiedert

    

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>sechsz&auml;hlig
Frucht: Steinfrucht

3A / f8da21 

Knospenanordnung: &Auml;hre

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Kronenform: breitkronig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Hamamelididae
Superordo:
Juglandanae
Ordo:
Juglandales

Carya illinoinensis, umgangssprachlich Pekannuss, ist ein Baum.

Namensherkunft

Carya illinoinensis wurde bereits von Friedrich Adam Julius von Wangenheim beschrieben und benannt, aber erst 1869 von Karl Heinrich Emil Koch in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Carya illinoinensis ist eine Art aus der Gattung Carya, die circa 31 bis 40 Arten umfasst und zur Familie der Juglandaceae (Walnussgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Carya tomentosa.

Merkmale

Wuchs

Die Bäume sind vergleichsweise langsamwüchsig und langlebig. Sie werden 11 bis 30 Meter hoch, haben eine breite Krone und breiten sich langsam aus. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer.

Holz und Rinde

Blätter

Carya illinoinensis ist sommergrün. Die unpaarig gefiederten, moosgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Die verkehrt eilanzettlichen Fiederblättchen haben Nerven, die in den Blattrand auslaufen. Die Belaubung der Pflanzen ist im Sommer dicht, im Winter locker, im Herbst nehmen die Blätter eine attraktive gelbe Färbung an.

Blüten und Früchte

Von März bis April trägt Carya illinoinensis gelbe radförmig sechszählige Blüten die in Ähren angeordnet sind. Die Pflanzen sind diözisch.

Von Sommer bis Herbst tragen die Bäume zahlreiche braune Steinfrüchte. Die Früchte sind sowohl essbar als auch sehr zierend.

Wurzelsystem

Verbreitung

Carya illinoinensis stammt aus dem zentralen Nordosten der USA und Kentucky.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sowie vergleichsweise nährstoffreich sein. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen einen pH-Wert zwischen 4,5 und 7,5 sowie eine Oberbodendicke von mindestens 81 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 26 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden, sauerstoffarme Böden
  • geringe Toleranz: zeitweise trockene Böden, kalkhaltige Böden

Verwendung

Aus wirtschaflicher Sicht eignen sich die Bäume zur Produktion von Furnier. Die Pflanzen eignen sich gut zur Produktion von Feuerholz.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als mäßig pflegeintensiv einzustufen.

Vermehrung durch Aussaat. Die Pflanzen sind Kaltkeimer, müssen also stratifiziert werden. Außerdem Vermehrung durch Stecklinge.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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