Nothofagus obliqua

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Nothofagus obliqua (Mirb.) Blume

Nothofagaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Nutzpflanze / Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   7

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

         

Blütenform: keine Angabe
Frucht: keine Angabe

150B / c3d238 

Knospenanordnung: einzeln

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Kronenform: breit kegelförmig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Hamamelididae
Superordo:
Faganae
Ordo:
Fagales

Nothofagus obliqua, umgangssprachlich Pellin-Scheinbuche, ist ein Baum.

Namensherkunft

Nothofagus obliqua wurde bereits von Charles François Brisseau de Mirbel beschrieben und benannt, aber erst 1871 von Anders Sandoe Oersted in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Nothofagus obliqua ist eine Art aus der Gattung Nothofagus, die circa 40 bis 46 Arten umfasst und zur Familie der Betulaceae (Birkengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Nothofagus antarctica.

Merkmale

Nothofagus obliqua - Zweige

Wuchs

Die Bäume sind vergleichsweise schnellwüchsig und kurzlebig. Sie haben eine breit kegelförmige Krone und werden 15 bis 20 Meter hoch.

Holz und Rinde

Blätter

Nothofagus obliqua ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lanzettlich, doppelt gesägt und gestielt. Im Herbst nehmen sie eine attraktive orange bis rote Färbung an.

Blüten und Früchte

Nothofagus obliqua trägt hellgrüne, einzeln angeordnete Blüten.


Wurzelsystem

Verbreitung

Nothofagus obliqua stammt aus Chile und Süd-Argentinien.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen bis -18°C (WHZ 7).

Verwendung

Geeignet für Gehölzrabatten, außerdem geeignet als Solitär.

Pflege und Vermehrung

  • Für einen gesunden Wuchs im Spätwinter oder im zeitigen Frühjahr schiefe oder überkreuzt wachsende Äste entfernen.

Vermehrung durch Aussaat im Herbst.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Plötzliche Welke oder fahlgrüne Verfärbungen deuten auf einen Pilzbefall (Phytophthora-Wurzelfäule) hin. Befallene Pflanzen sollten entfernt werden. Vorbeugend sollten Staunässe und Überdüngung vermieden werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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