Solanum muricatum

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Solanum muricatum Aiton

Solanaceae

Lebensform: Halbstrauch
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne   9

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: Beere

82C / 7b4c9a 

Knospenanordnung: keine Angabe

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: buschig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Lamiidae
Superordo:
Solananae
Ordo:
Solanales

Solanum muricatum, umgangssprachlich Melonenbirne, Pepino, ist ein Halbstrauch.

Namensherkunft

Solanum muricatum wurde von William Aiton beschrieben und benannt.

Taxonomie

Solanum muricatum ist eine Art aus der Gattung Solanum, die circa 778 bis 2324 Arten umfasst und zur Familie der Solanaceae (Nachtschattengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Solanum nigrum.

Merkmale

Wuchs

Die Halbsträucher werden 50 bis 100 Zentimeter hoch.

Holz und Rinde

Blätter

Solanum muricatum ist sommergrün. Die Blätter sind einfach und wechselständig angeordnet. Sie sind lanzettlich, ganzrandig und gestielt.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juni trägt Solanum muricatum violette radförmig fünfzählige Blüten.

Im Herbst tragen die Halbsträucher zierende gelbe Beeren.

Wurzelsystem

Verbreitung

Solanum muricatum stammt aus : Gartenherkunft.

Standort

Die Halbsträucher bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen bis -7°C (WHZ 9). Bei der Topfkultur empfiehlt sich lehmige Topferde.

Im Sommer stehen die Pflanzen am besten vor direktem Sonnenlicht geschützt. Im Winter stehen die Pflanzen am besten hell.

Verwendung

Die Halbsträucher eignen sich zur Kultur im Kalthaus, eine ganzjährige Freilandkultur ist nur in Regionen mit milden Wintern möglich. Geeignet für Blumenampeln, außerdem geeignet als Kübelpflanze.

Pflege und Vermehrung

  • Für gesundes Wachstum monatlich während des Wachstums Volldüngerlösung geben.
  • Im Sommer reichlich gießen, im Winter wenig gießen. Das Substrat zwischen den Wassergaben antrocknen lassen .
  • Die Temperatur sollte im Winter bei 5 bis 7°C liegen.

Vermehrung durch halbharte Stecklinge im Sommer.

Sorten

Giftigkeit

Solanum muricatum ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Feine Spinnweben auf den Pflanzen deuten auf einen Befall durch die Rote Spinnmilbe hin. Diese saugenden Insekten treten vor allem in Gewächshäusern auf und können mit Insektiziden oder Raubmilben bekämpft werden.

Fäule an Blättern, Sprossen, Blüten oder Früchte deutet auf einen Befall durch Grauschimmel (Botrytis) hin. Befallene Pflanzen sollten komplett enfernt und ein Fungizid eingesetzt werden. Gute Belüftung, Hygiene und das Vermeiden von Verletzungen wirkt vorbeugend.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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