Persicaria bistorta

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Persicaria bistorta Samp.

Polygonaceae

Lebensform: Staude

Standort: Halbschatten   4

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Blütenform: glockenförmig
Frucht: Nuss

63D / e981ab 

Knospenanordnung: Rispe

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: horstartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Caryophyllidae
Superordo:
Polygonanae
Ordo:
Polygonales

Persicaria bistorta, umgangssprachlich Schlangen-Wiesenknöterich, ist eine Staude.

Namensherkunft

Taxonomie

Persicaria bistorta ist eine Art aus der Gattung Persicaria, die circa 69 bis 166 Arten umfasst und zur Familie der Polygonaceae (Knöterichgewächse) gehört.

Merkmale

Persicaria bistorta - Blüten

Wuchs

Die Stauden haben einen halb aufrechten Wuchs. Sie werden 20 bis 100 Zentimeter hoch und breiten sich langsam aus. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer. Die Wuchsbreite beträgt 0.6 bis 1 Meter.

Blätter

Persicaria bistorta ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lanzettlich, gewellt und gestielt. Die Blätter sind etwa 60 bis 80 Zentimeter groß. Die Belaubung ist locker.

Blüten und Früchte

Während der Blütezeit von Mai bis August ist Persicaria bistorta sehr attraktiv. Die Pflanzen tragen dann rosafarbene glockenförmige Blüten die in Rispen angeordnet sind.

Im Sommer tragen die Stauden braune Nüsse.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Rhizome, über die sie sich vegetativ vermehren.

Verbreitung

Persicaria bistorta stammt aus ganz Europa mit Ausnahme Nordeuropas, aus der Türkei, dem Kaukasus, dem Iran, Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien, von der Insel Sachalin, aus Kamtschatka, China, Korea, Japan, Marokko, Alaska und Yucon und ist in Nordeuropa eingebürgert.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 5,5 und 7 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 41 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -35°C (WHZ 4) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 20 Wochen. Die Pflanzen eignen sich für Randbereiche oder Wasserflächen stehender künstlicher Gewässer, Randbereiche oder Wasserflächen stehender natürlicher Gewässer und natürliche Bachläufe.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen
  • Gehölzrand (meist humoser Boden)
  • Wasserrand

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden
  • geringe Toleranz: sauerstoffarme Böden, zeitweise trockene Böden, kalkhaltige Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 30 bis 40 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 3 bis 10 Stück zur Geltung. Geeignet als Schnittblumen und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

  • Nach der Blüte zurückschneiden.

Vermehrung durch Teilung.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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