Persicaria hydropiper

Aus Hortipedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hortipedia Commons %LABEL_PRINTING QR Code

Persicaria hydropiper L.

Polygonaceae

Lebensform: Ein- oder<br> Zweij&auml;hrige
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne  

Bodenfeuchte: feucht bis Bodenfeuchte: nass

Bodenart: Lehm - Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: sandiger Ton - Bodenart: lehmiger Ton

Blattstand: wechselst&auml;ndig
Blatt: Sommergr&uuml;n

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: becherf&ouml;rmig
Frucht: Nuss

40C / e7422b 

Knospenanordnung: &Auml;hre

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Caryophyllidae
Superordo:
Polygonanae
Ordo:
Polygonales

Persicaria hydropiper, umgangssprachlich Wasserpfeffer-Knöterich, ist eine wuchernde Einjährige, deren Blätter mancherorts als Gewürz genutzt werden.

Namensherkunft

Taxonomie

Persicaria hydropiper ist eine Art aus der Gattung Persicaria, die circa 69 bis 166 Arten umfasst und zur Familie der Polygonaceae (Knöterichgewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise schnellwüchsigen und kurzlebigen Pflanzen werden 20 bis 80 Zentimeter hoch. Sie haben einen halb aufrechten Wuchs und bilden nur eine Sprossachse aus, Hauptwachstumszeit ist im Sommer.

Blätter

Persicaria hydropiper ist sommergrün. Die Blätter sind einfach und wechselständig angeordnet. Sie sind lanzettlich, ganzrandig und gestielt. Die Belaubung ist locker.

Blüten und Früchte

Von Juli bis September trägt Persicaria hydropiper lachsrote becherförmige Blüten die in Ähren angeordnet sind.

Von Sommer bis Herbst tragen die Pflanzen zahlreiche schwarze Nüsse.

Wurzelsystem

Verbreitung

Persicaria hydropiper stammt aus ganz Europa, der Türkei, Syrien, dem Kaukasus, dem Iran, dem Himalaya, Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien, Zentralasien, China, Korea, Japan, Sri Lanka, Hinterindien, von dem Malaiischen Archipel, aus Marokko und Algerien und ist in Alaska, Kanada und den USA eingebürgert.

Standort

Die Pflanzen bevorzugen einen sonnigen Standort auf feuchten bis nassen Böden. Das Substrat sollte lehmig, sandig-lehmig, sandig-tonig oder lehmig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 5 und 7,5 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 15 Zentimetern. Sie brauchen eine frostfreie Periode von mindestens 17 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden, zeitweise trockene Böden
  • geringe Toleranz: sauerstoffarme Böden, kalkhaltige Böden

Verwendung

Pflege und Vermehrung

Vermehrung durch Aussaat im Frühbeetkasten im Frühjahr oder durch Teilung im Frühjahr oder im Herbst.

Sorten

Giftigkeit

Der Pflanzensaft kann bei Verzehr leichtes Unwohlsein verursachen. Die Blätter können bei Kontakt zu Hautreizungen führen

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

Non-commercial Links

Das könnte Sie auch interessieren

Commercial Links