Pinus sylvestris

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Pinus sylvestris L.

Pinaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne   1

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: Sand - Bodenart: sandig-kiesig - Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton - Bodenart: lehmiger Ton - Bodenart: Torf

Blattstand: wechselständig
Blatt: Immergrün

Nadeln: in Büscheln

Blattgliederung: einfach

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Zapfen

50A / b81f2c 

Knospenanordnung: Traube

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Kronenform: rundlich bis breit<br>s&auml;ulenf&ouml;rmig

Taxonomie

Divisio:
Pinophyta
Subdivisio:
Pinophytina
Classis:
Pinopsida
Subclassis:
Pinidae
Ordo:
Pinales

Pinus sylvestris ist ein breit kegelförmiger Baum, der im Freistand auch mehrstämmig wächst.

Namensherkunft

Pinus sylvestris wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Deutsche Namen

  • Föhre
  • Gemeine Kiefer
  • Wald-Kiefer
  • Weiss-Kiefer

Taxonomie

Pinus sylvestris ist eine Art aus der Gattung Pinus, die circa 164 bis 200 Arten umfasst und zur Familie der Pinaceae (Kieferngewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise schnellwüchsigen Bäume haben eine rundliche bis breit säulenförmige Krone und werden 10 bis 30 Meter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 7 bis 15 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist schuppig und braun.

Blätter

Pinus sylvestris ist immergrün. Die einfachen, grün bis dunkelgrün bis blaugrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind nadelförmig und ganzrandig, sitzend und parallelnervig. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Pinus sylvestris trägt von Mai bis Juni in Trauben angeordnete Blüten. Die Pflanzen sind diözisch, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung durch den Wind.

Im Sommer tragen die Bäume braune Zapfen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Pinus sylvestris stammt aus Europa und Sibirien.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf trockenen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig, sandig-kiesig, sandig-lehmig, kiesig-lehmig, sandig-tonig, lehmig-tonig oder torfhaltig sein und einen pH-Wert zwischen 4,5 und 6,5 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen unter -45°C (WHZ 1).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Verwendung

Geeignet als Alleebaum, Solitär, Bienenweide und als Vogelweide.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

Vermehrung durch Aussaat im Frühbeetkasten im Frühjahr.

Sorten

Pinus rigida

Krankheiten und Schädlinge

Geschwüre am Holz deuten auf einen Befall durch Feuerbrand hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten großzügig entfernt und vernichtet werden.

Verkrüppelte oder entfärbte Blätter und Blüten weisen auf einen Befall durch älchen hin. Dies führt zum Absterben der Pflanze, befallene Pflanzen sollten entfernt werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)


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Baum des Jahres in Deutschland HP Blatt grün 05-05-72 graphic file 1KB.gif

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