Podophyllum peltatum

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Podophyllum peltatum L.

Berberidaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Halbschatten   4

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: Lehm - Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton - Bodenart: lehmiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: handf&ouml;rmig<br>geteilt

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vielz&auml;hlig
Frucht: Beere

V

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: einzeln

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: nickend

Wuchsform: buschig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Ranunculopsida
Subclassis:
Ranunculidae
Superordo:
Ranunculanae
Ordo:
Berberidales

Podophyllum peltatum, umgangssprachlich Entenfuss, Gewöhnlicher Maiapfel, ist eine Staude.

Namensherkunft

Podophyllum peltatum wurde von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Podophyllum peltatum ist die Typus-Art der Gattung Podophyllum, die circa 0 bis 12 Arten umfasst und zur Familie der Berberidaceae (Berberitzengewächse) gehört.

Merkmale

Podophyllum peltatum - Blätter
Podophyllum peltatum - Blüten

Wuchs

Die Stauden haben einen buschigen Wuchs und werden 20 bis 45 Zentimeter hoch.

Blätter

Podophyllum peltatum ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind handförmig geteilt und grob gesägt, gestielt und handnervig. Die Blätter sind etwa 30 bis 40 Zentimeter groß und haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Im Mai trägt Podophyllum peltatum nickende, weiße radförmig vielzählige Blüten die einzeln angeordnet sind. Die Pflanzen sind zwittrig.

Im Sommer tragen die Stauden gelbe Beeren die sowohl essbar als auch sehr zierend sind.

Wurzelsystem

Verbreitung

Podophyllum peltatum stammt aus dem östlichen Kanada, dem zentralen Nordosten der USA, dem Nordosten der USA, den südlichen Präriestaaten der USA, dem Südosten der USA und Florida.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte lehmig, sandig-lehmig, kiesig-lehmig, sandig-tonig oder lehmig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 5 und 6,5 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -35°C (WHZ 4). Die Pflanzen eignen sich für Randbereiche oder Wasserflächen stehender natürlicher Gewässer und natürliche Bachläufe.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Gehölz (meist sehr humusreicher Boden)

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: zeitweise trockene Böden

Verwendung

Podophyllum peltatum gilt als sehr wertvolle Wildstaude. Der Zierwert entsteht vor allem durch den Duft. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 40 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 10 bis über 15 Stück zur Geltung. Geeignet für Steingärten, außerdem geeignet als Bodendecker, Hangbepflanzung und als Solitär.

Pflege und Vermehrung

  • Die Pflanzen brauchen Winterschutz, z.B. aus trockenem Mulch.

Vermehrung durch Aussaat im Frühbeetkasten bei Samenreife oder durch Teilung im Frühjahr oder im Spätsommer.

Sorten

Giftigkeit

Podophyllum peltatum ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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