Populus nigra

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Populus nigra L.

Salicaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   5

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: Sand - Bodenart: sandig-kiesig - Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: dreieckig

Blattgliederung: einfach

    

Blütenform: becherförmig
Frucht: keine Angabe

1C / e4dc6c 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: hängend

Kronenform: breitkronig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Dilleniidae
Superordo:
Violanae
Ordo:
Salicales

Populus nigra, umgangssprachlich Echte Schwarz-Pappel, Schwarz-Pappel, ist ein Baum.

Namensherkunft

Populus nigra wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Populus nigra ist eine Art aus der Gattung Populus, die circa 111 bis 184 Arten umfasst und zur Familie der Salicaceae (Weidengewächse) gehört.

Merkmale

Populus nigra - Rinde

Wuchs

Die Bäume sind vergleichsweise schnellwüchsig und kurzlebig. Sie werden 20 bis 30 Meter hoch und haben eine breite Krone. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer. Die Wuchsbreite beträgt bis über 15 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist längsrissig und gelb, grausilber bis schwarz.

Blätter

Populus nigra ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind dreieckig und gezähnt, gestielt und haben Nerven, die in den Blattrand auslaufen. Die Belaubung der Pflanzen ist im Sommer dicht, im Winter locker, im Herbst nehmen die Blätter eine attraktive gelbe Färbung an.

Blüten und Früchte

Von März bis April trägt Populus nigra hängende, grünlich hellgelbe becherförmige Blüten die in Ähren angeordnet sind. Die Pflanzen sind diözisch, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung durch den Wind.

Im Sommer tragen die Bäume weisse fachspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden flache Wurzeln.

Verbreitung

Populus nigra stammt aus ganz Europa mit Ausnahme Nordeuropas, aus der Türkei, dem Kaukasus, Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien, Zentralasien, dem Himalaya und Nordwest-Afrika und ist in Dänemark eingebürgert.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf trockenen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig, sandig-kiesig, sandig-lehmig oder kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 5 und 8,5 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 81 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 23 Wochen. Die Pflanzen eignen sich für Randbereiche oder Wasserflächen stehender künstlicher Gewässer und den Uferschutz von Weichholzzonen an breiten Fließgewässern.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: sauerstoffarme Böden
  • geringe Toleranz: salzhaltige Böden, zeitweise trockene Böden
  • hohe Toleranz: kalkhaltige Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 3,5 bis 4,5 Metern. Geeignet als Alleebaum und als Bienenweide. Aus wirtschaflicher Sicht eignen sich die Bäume zur Produktion von Papier. Zur Produktion von Feuerholz sind die Pflanzen nur schlecht geeignet.

Pflege und Vermehrung

  • Nach Bedarf können die Pflanzen auf den Stock gesetzt werden.

Vermehrung durch Stecklinge.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)


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Baum des Jahres in Deutschland HP Blatt grün 05-05-72 graphic file 1KB.gif

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