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Hier gibt´s Antworten und Tipps zu allem ums Thema Pflanzen. Fragen zu Pflanzenkrankheiten werden im eigens dafür eingerichteten Expertenforum Pflanzenkrankheiten beantwortet

Anleitung


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Ist Schmetterlingslavendel mehrjährig (erl.)

Ich habe vergangenes Jahr zwei Schmetterlingslavendel gekauft. Sind diese mehrjährig? Sie sehen noch so kahl aus?

Lavandula stoechas (Schmetterlings- oder Schopf-Lavendel ) ist ein Strauch, also definitiv mehrjährig. Allerdings verträgt er nur Temperaturen bis etwa -12 Grad, vielleicht sind die zwei erfroren? Wenn Sie noch leben kann man sie jetzt nochmal ordentlich zurückschneiden. Das sollte man ohnehin jedes Jahr machen (Mitte März oder nach der Blüte), dadurch wachsen sie schön buschig und verkahlen nicht. Hoffe die Antwort hat geholfen, --Gcb 12:24, 12. Apr. 2010 (UTC)

Rosen schneiden, Rosenkrankheit? (erl.)

Im letzten Winter haben die Rosen stark gelitten. Jetzt nach Austrieb sind Stiele bis zum Boden bräunlich und die ersten Austriebe trocknen ein. bei meinen Kletterrosen (Sympathie) wurden ganze Äste gelblich welk und dürr. Wie kann ich schneiden? Wie weiter behandeln? --93.212.46.234 15:49, 12. Mai 2010 (UTC)

Die Beschreibung der Schäden deutet tatsächlich stark auf Frostschäden hin. Am besten ist es jetzt alle welken und abgestorbenen Zweige bis ins gesunde Holz stark zurückzuschneiden. Sobald die Rosen neu austreiben, sollten sie mit einem Rosendünger gedüngt werden.

--Paphi 14:12, 4. Jun. 2010 (UTC)

Schildläuse an Orchideen (erl.)

An meinen Orchideenblüten tauchen immer wieder Schildläuse auf. Sie stehen am Nordteil meines warmen Wintergartens. Luftfeuchtigkeit um 60%.--93.212.46.234 12:33, 12. Mai 2010 (UTC)

Schildläuse sind prinzipiell relativ schwer zu bekämpfen. Es gibt jedoch Pflanzenschutzmittel aus Paraffinöl, die von Orchideen gut vertragen werden. Diese Mittel werden über alle Pflanzenteile gesprüht und somit werden alle Wollläuse benetzt, diese ersticken dann unter dem Ölfilm. Wichtig ist dabei, dass von dem Mittel nichts in die Blüte gelangt, da es sonst zu Schäden führen kann. Sind Rispen und Blüten befallen, ist es am Besten diese zu entfernen. Alle anderen nicht biologischen Mittel müssen im Fachhandel nachgefragt werden, da sich hier laufend die Zulassungen ändern.

Campanula portenschlagiana Blüten werden braun

Habe mir vor 14 Tagen noch einen Balkonkasten mit blauen und weissen Campanula portenschlagiana-Pflanzen, die in voller Blüte standen, angeschafft.Sie stehen an einem sonnigen Platz. Da ich las, dass diese viel Wasser benötigen, habe ich auch ausreichend gegossen und sie feucht gehalten. 1x habe ich inzwischen mit Flüssigdünger gedüngt. Seit einigen Tagen jedoch werden alle Blüten braun und sehen richtig verblüht aus, sodass der Kasten nach nur 14 Tagen fast hin ist. Meine Frage wäre, habe ich etwas falsch gemacht und kann ich die Campanulas noch retten? Ist evtl. der viele Regen der letzten Tage auch mit schuld?

Ist schon ein Kreuz - da hat man mal etwas "Gaaanz Seltenes", ? Gibt's wirklich weiße C. portenschlagiana ? ich kenne bisher nur blaue - Vergleiche mal, wie die Blüten denn ausgesehen haben, (> Etiketten sind sehr geduldig! ...)

... und dann verabschieden diese sich schon nach kurzer Zeit !!

Grundsätzlich zu Campanula: Die meisten Glockenblumen lieben nicht die "Volle Sonne", und sind auch mehr an etwas trockenere Standorte (Stein-Fugen) angepasst, jedenfalls nicht an Dauer-Nässe. Daher läßt sich aus der Beschreibung spontan ableiten: "Abgesoffen" ...

C. portenschlagiana, die "Dalmatiner Glosckenblume", blüht violett von Juni bis Juli, ist vielleicht durch Entfernen der abgeblühten Triebe zu einer leichten Nachblüte zu bewegen. Bei verblühten "Karpaten-Glockenblumen" verlängert ein Rückschnitt die Blütezeit um bis zu 14 Tagen.

Zur Frage der Rettung: Sind noch gesunde (weiße) Wurzeln vorhanden? - Nur dann lohnt der Versuch: überschüssiges Wasser ablaufen lassen (Kasten kippen) - Verdorrtes entfernen - in den Schatten stellen - und einige Wochen abwarten ... Sonst: Entsorgen, "Nächster Versuch" mit weniger Sonne - weniger Wasser - weniger Dünger (Weniger ist mehr!).

--Land-scaper 13:54, 8. Aug. 2011 (UTC)

Erdbeerspinat

Bei uns im Garten wächst seit einiger Zeit Erdbeerspinat, jetzt hat mich meine Frau nach der Verwendung von Erdbberspinat gefragt. Leider weiß ich darauf keine Antwort. Da ich vom Garten leider keine Ahnung habe und alles was Grün ist für mich irgendwie wie Unkraut ist.

Könnte mir jemand diesbezüglilch weiterhelfen?

Mit bestem Dank

Stefan (Beitrag von Benutzer:Stefan Neuß, von Diskussion:Chenopodium capitatum hierher verschoben.--Gcb 13:30, 15. Aug. 2011 (UTC))

Wie wär's mit: |www.kirchenweb.at/kochrezepte/gemuese/spinat/erdbeerspinat mfg:--Land-scaper 17:01, 15. Aug. 2011 (UTC)

Welche Pflanze ist es?

Sehr geehrte Damen und Herren, anbei, leider schlechte, Fotos einer Pflanze, die ich an einem Feldsaum in Deutschland gefunden habe. Können Sie diese Pflanze zuordnen und benennen? Ich bin in Ihrer Pflanzendatei leider nicht fündig geworden.

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen DG


Phacelia tanacetifolia--Land-scaper 08:06, 11. Jun. 2012 (CEST)

Welche Helianthus Art?

Habe in einem Tal hinter Rothleiten (Steiermark) eine massenhaft vorkommende Helianthus Art gesehen. Die Pflanze wird bis zu 2m hoch und hat am Boden sehr große Blätter (50cm durchmesser, tiefgelbe Farbe und wächst entlang eines Baches im Wald. Die Blüten sind ca. 3-5 cm groß und wie mini-Sonnenblumen aber mit ca 80-100 ca, 2mm breiten Zungenblüten am Rand. Auf einem Stengel etwa 4-8 Blüten und die Pflanze wird bis zu 2m hoch. Die blüten duften sehr stark aber etwas streng und der Geruch erinnert etwas an Cannabisharz. Durch einen Vergleich mit Bildern von H. divaricatus und H. atrorubens kann ich diese Arten ausschließen, weil die Zungenblüten der beschriebenen Pflanze viel schmäler sind. Was könnte das sein?nicht signierter Beitrag von User:Guenz


Die Beschreibung lässt einen Alant vermuten (Inula helenium, Inula magnifica als Gartenflüchling?) Die großen Blätter und der Harz-Geruch schließen Helianthus m.E. aus. --Land-scaper 12:33, 8. Jul. 2012 (CEST)

Spontan hätte ich auf Helianthus tuberosus getippt, besonders da diese Pflanze in der Steiermark als invasiv eingestuft wird [1]. Was allerdings dagegen spricht ist der Standort im Wald (=Schatten?), aber andererseits ist Topinambur ja relativ anpassungsfähig. --Gcb 12:52, 8. Jul. 2012 (CEST)
Was haltet Ihr von Ligularia dentata oder Ligularia x palmatiloba--Rom 12:55, 8. Jul. 2012 (CEST)
Zu dieser Beschreibung fällt mir Telekia speciosa ein. Die Pflanzenhöhe bis 2m passt, der Standort auch schattig und dadurch die Blattgröße passend zum Standort. Die Pflanzenart liebt feuchte Böden und wächst auch im Uferbereich. Die Massenvermehrung ist für diese Art nicht untypisch, wobei meine Vermutung dieses Phänomens bei Inula magnifica nicht so vorkommt. Die Blütenbeschreibung passt auch für T. speciosa. Der Köpfchendurchmesser mit Zungenblüten ist in der Regel allerdings bei T. speciosa größer als 3-5 cm, wobei die Größe bei Inula magnifica deutlich 12 cm überschreitet. Beide Arten befinden sich in meinem Garten. Der Bestand von Telekia speciosa ist etwa zusammengefasst 50 qm groß!--Passiflora 23:00, 9. Jul. 2012 (CEST)
Das sind ja interessante Vorschläge. Ich habe diese mal mit Bildern unterlegt. Ich denke nun liegt es zunächst an "Guenz" sich das mal anzuschauen, ob wir einen Treffer hatten.

Ein Bild von Ligularia x palmatiloba habe ich bei einem Bildautor angefragt und warte noch auf die Erlaubnis zur Verwendung--Rom 10:40, 10. Jul. 2012 (CEST) Habe soeben die Erlaubnis bekommen:-)--Rom 10:21, 11. Jul. 2012 (CEST)

Inula helenium und Telekia speciosa sind laut Schmeil-Fitschen beide in Österreich als Neophyten anzutreffen! --Passiflora 22:58, 10. Jul. 2012 (CEST)

Elefantenfuss - gesunde Blätter entfernen?

Liebe Experten!

Ich wollte eine vielleicht etwas kuriose Frage stellen bzw. zur Sicherheit Rat einholen: Ich habe mir vor Jahren aus Samen einen Elefantenfuss gezogen (dass muss schon fünf oder sechs Jahre her sein) und der gedeiht soweit auch prächtig. Was mich ein wenig traurig macht, ist dass er zwar eine wunderschöne "Krone" aus Blättern hat (die sind etwa 80/90 cm lang) aber nur sehr wenig Stamm (ca. 10 cm über der Erde). Ich weiß, Elefantenfüße wachsen sehr langsam und habe auch schon gelernt, dass sich der Stamm wohl nach und nach dadurch bildet, dass die untersten Blätter verwelken und dann abgemacht werden können.

Nur: bei meinem verwelken schon seit Ewigkeiten keine Blätter. Es geht also mit der Stammbildung nicht mehr voran. Darf man die Blätter unten - die ja noch gesund sind - einfach entfernen? Ich habe die Befürchtung, dass er das ziemlich übel nehmen würde und ich möchte mir das schöne Bäumchen nicht kaputtmachen. Oder geht es ihm vielleicht einfach nur gut, so dass er seine Blätter nicht verlieren mag? Könnte ja auch sein.

Ansonsten bin ich für alles an Tipps zum Wohlbefinden des Kleinen sehr dankbar!:o)

Vielen Dank im Voraus und einen schönen vierten (Rest)Advent! unsignierter Beitrag von Benutzer:Bambus11 17:39, 21. Dez. 2014 (CET) , --Gcb (Diskussion) 21:54, 22. Dez. 2014 (CET)

Hallo Bambus11 und herzlich willkommen auf der hortipedia. Ich bin jetzt kein absoluter Experte für Beaucarnea (Klumpfuss, Elefantenfuss), aber ich meine mich zu erinnern dass er sogar ziemlich heftigen Rückschnitt in den Stamm verträgt (Neuaustrieb dauert natürlich eine Weile). Ich persönlich würde einfach mal ohne Angst ein paar der unteren Blätter dicht am Stamm abschneiden und beobachten wie die Pflanze reagiert. Kaputtgehen wird sie dadurch meiner Meinung nach auf keinen Fall. Grüße und weiter viel Freude mit Deinem Elefantenfuss, --Gcb (Diskussion) 21:54, 22. Dez. 2014 (CET)

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