Catalpa speciosa

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Catalpa speciosa Teas

Bignoniaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Nutzpflanze / Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   6

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

    

Blütenform: glockenförmig
Frucht: fachspaltige Kapsel

VI

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Rispe

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Kronenform: breitkronig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Lamiidae
Superordo:
Lamianae
Ordo:
Scrophulariales

Catalpa speciosa, umgangssprachlich Prächtiger Trompetenbaum, ist ein Baum.

Namensherkunft

Catalpa speciosa wurde bereits von E.E. Barney nach einer früheren Beschreibung von John Aston Warder beschrieben und benannt, aber erst 1880 von Georg Engelmann nach einer früheren Beschreibung von John Aston Warder in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Catalpa speciosa ist eine Art aus der Gattung Catalpa, die circa 11 bis 18 Arten umfasst und zur Familie der Bignoniaceae (Trompetenbaumgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Bignonia catalpa.

Merkmale

Wuchs

Die Bäume sind vergleichsweise schnellwüchsig und langlebig. Sie werden 12 bis 15 Meter hoch, haben eine breite Krone und breiten sich langsam aus. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr. Die Wuchsbreite beträgt 10 bis 15 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist grau.

Blätter

Catalpa speciosa ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind eiförmig, gewellt und gestielt. Die Blätter haben eine weich behaarte Oberfläche. Die Belaubung der Pflanzen ist im Sommer dicht, im Winter locker, im Herbst nehmen die Blätter eine attraktive gelbe Färbung an.

Blüten und Früchte

Während der Blütezeit im Juni ist Catalpa speciosa sehr attraktiv. Die Pflanzen tragen dann weiße glockenförmige Blüten die in Rispen angeordnet sind. Die Pflanzen sind zwittrig.

Im Herbst tragen die Bäume zierende braune fachspaltige Kapseln die an der Pflanze verbleiben.

Wurzelsystem

Verbreitung

Catalpa speciosa stammt aus dem zentralen Nordosten der USA, Tennessee und Arkansas und ist in West Virginia und Virginia eingebürgert.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 5,5 und 7 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 51 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 13 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: sauerstoffarme Böden
  • geringe Toleranz: salzhaltige Böden, kalkhaltige Böden
  • mittlere Toleranz: zeitweise trockene Böden
  • hohe Toleranz: Stadtklima

Verwendung

Der Zierwert von Catalpa speciosa entsteht vor allem durch den attraktiven Herbstaspekt. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 6 bis 6,5 Metern. Geeignet als Solitär. Aus wirtschaflicher Sicht eignen sich die Bäume zur Produktion von Pfosten. Die Pflanzen eignen sich gut zur Produktion von Feuerholz.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als mäßig pflegeintensiv einzustufen.

Vermehrung durch Aussaat.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Geschwüre am Holz deuten auf einen Befall durch Feuerbrand hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten großzügig entfernt und vernichtet werden.

Blattflecken deuten auf eine Pilz- oder Bakterienerkrankung hin. Bakterielle Flecken sind eher eckig und gelb umrandet, Pilzflecken normalerweise rundlich mit einer Zone mit Fruchtkörpern. Die befallenen Teile sollten entfernt werden, bei einer Pilzerkrankung wird zusätzlich ein Fungizid eingesetzt.

Wachsartige Fäden und Honigtau auf den Blättern und Sprossen deutet auf einen Befall durch Schmierläuse hin. Abhilfe schaffen Insektizide oder Nützlinge (Marienkäferlarven).

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Weiße Büschel oder weißer Belag auf der Blattunterseite deutet auf einen Befall durch Falschen Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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