Cichorium intybus

Aus Hortipedia
(Weitergeleitet von Radicchio)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hortipedia Commons %LABEL_PRINTING QR Code

Cichorium intybus L.

Asteraceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   3

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform:

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vielz&auml;hlig
Frucht: Ach&auml;ne

112A / 9ab5dd 

Knospenanordnung: einzeln

Bl&uuml;te: einfach
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: buschig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Asteridae
Superordo:
Asteranae
Ordo:
Asterales

Cichorium intybus ist eine Staude.

Namensherkunft

Cichorium intybus wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Deutsche Namen

  • Fleischkraut
  • Gewöhnliche Wegwarte
  • Kaffee-Zichorie
  • Radicchio
  • Salat-Zichorie
  • Wegwarte
  • Wurzel-Zichorie
  • Zichorie
  • Chicorée

Taxonomie

Cichorium intybus ist eine Art aus der Gattung Cichorium, die circa 6 bis 10 Arten umfasst und zur Familie der Asteraceae (Korbblütler) gehört.

Merkmale

Cichorium intybus - Habitus
Cichorium intybus - Blätter
Cichorium intybus - Blüten
Cichorium intybus - Wurzeln

Wuchs

Die Stauden sind vergleichsweise schnellwüchsig und kurzlebig. Sie werden 1 bis 1,2 Meter hoch und haben einen aufrechten Wuchs. Hauptwachstumszeit ist im Sommer.

Blätter

Cichorium intybus ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind fiederspaltig. Die Belaubung ist locker.

Blüten und Früchte

Während der Blütezeit von Juli bis Oktober ist Cichorium intybus sehr attraktiv. Die Pflanzen tragen dann hellviolette radförmig vielzählige Blüten die einzeln angeordnet sind.

Von Sommer bis Herbst bilden die Stauden zierende, essbare Achänen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Cichorium intybus stammt aus ganz Europa, der Türkei, von Zypern, aus dem Kaukasus, dem Iran, Zentralasien, Pakistan, dem Himalaya, Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien, von der Insel Sachalin, aus Kamtschatka und China.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig oder kiesig-lehmig sowie vergleichsweise nährstoffreich sein. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen einen pH-Wert zwischen 6 und 7,5 sowie eine Oberbodendicke von mindestens 20 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -40°C (WHZ 3) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 13 Wochen.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden
  • geringe Toleranz: sauerstoffarme Böden
  • mittlere Toleranz: zeitweise trockene Böden
  • hohe Toleranz: kalkhaltige Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 50 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 5 bis 10 Stück zur Geltung. Geeignet als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

  • Die Pflanzen breiten sich durch Selbstaussaat möglicherweise aus.
  • Im Herbst zurückschneiden.

Vermehrung durch Aussaat.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)


HP Blatt grün 05-05-72 graphic file 1KB.gif
Blume des Jahres in Deutschland HP Blatt grün 05-05-72 graphic file 1KB.gif

1980 Gentiana pneumonanthe | 1981 Narcissus pseudonarcissus | 1982 Cephalanthera rubra | 1983 Tulipa sylvestris | 1984 Adonis aestivalis | 1985 Aquilegia vulgaris | 1986 Arnica montana | 1987 Eryngium maritimum | 1988 Calla palustris | 1989 Dianthus carthusianorum | 1990 Jasione montana | 1991 Andromeda polifolia | 1992 Drosera rotundifolia | 1993 Fritillaria meleagris | 1994 Dactylorhiza majalis | 1995 Trollius europaeus | 1996 Pulsatilla vulgaris | 1997 Carlina acaulis | 1998 Stratiotes aloides | 1999 Caltha palustris | 2000 Lithospermum purpurocaeruleum | 2001 Geranium sanguineum | 2002 Viola riviniana | 2003 Agrostemma githago | 2004 Soldanella alpina | 2005 Rhinanthus angustifolius | 2006 Cardamine pratensis | 2007 Geum rivale | 2008 Carduus nutans | 2009 Cichorium intybus | 2010 Iris sibirica | 2011 Narthecium ossifragum | 2012 Dianthus deltoides | 2013 Hepatica nobilis | 2014 Butomus umbellatus | 2015 Succisa pratensis


Non-commercial Links

Das könnte Sie auch interessieren

Commercial Links