Ranunculus aquatilis

Aus Hortipedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hortipedia Commons %LABEL_PRINTING QR Code

Ranunculus aquatilis L.

Ranunculaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   5

Bodenfeuchte: Wasserpflanze

Bodenart: Lehm

Blattstand: grundständig
Blatt: Immergrün

Blattform: verkehrt eifärmig

Blattgliederung: dreizählig

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: N&uuml;sschen

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Zyme

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Ranunculopsida
Subclassis:
Ranunculidae
Superordo:
Ranunculanae
Ordo:
Ranunculales

Ranunculus aquatilis, umgangssprachlich Gewöhnlicher Wasser-Hahnenfuss, ist eine Staude.

Namensherkunft

Ranunculus aquatilis wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Ranunculus aquatilis ist eine Art aus der Gattung Ranunculus, die circa 432 bis 2271 Arten umfasst und zur Familie der Ranunculaceae (Hahnenfussgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Ranunculus auricomus.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden werden 20 bis 80 Zentimeter hoch.

Blätter

Ranunculus aquatilis ist immergrün. Die dreizähligen, grünen Blätter sind grundständig. Die verkehrt eiförmigen Fiederblättchen sind gestielt und gekerbt. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von April bis August trägt Ranunculus aquatilis weiße radförmig fünfzählige Blüten die in Zymen angeordnet sind.

Die Stauden bilden Nüsschen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Ranunculus aquatilis stammt aus ganz Europa, dem Kaukasus und Nordwest-Afrika und ist in Neuseeland eingebürgert.

Standort

Die Stauden sind Wasserpflanzen und bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Das Substrat sollte lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 4 und 6 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5). Die Pflanzen eignen sich für seichtes Wasser, die Pflanztiefe liegt bei 100 Zentimetern.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Wasserpflanze

Verwendung

Ranunculus aquatilis gilt als wertvolle Wildstaude. Am besten kommen die Stauden in Gruppen von 3 bis 10 Stück zur Geltung.

Pflege und Vermehrung

Vermehrung durch Aussaat.

Sorten

Giftigkeit

Ranunculus aquatilis ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

Non-commercial Links

Das könnte Sie auch interessieren

Commercial Links