Ranunculus crenatus

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Ranunculus crenatus Waldst. & Kit.

Ranunculaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   5

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: grundständig
Blatt: Wintergrün

Blattform: rund

Blattgliederung: einfach

Blütenform: becherförmig
Frucht: Nüsschen

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: einzeln

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Ranunculopsida
Subclassis:
Ranunculidae
Superordo:
Ranunculanae
Ordo:
Ranunculales

Ranunculus crenatus, umgangssprachlich Kerb-Hahnenfuss, ist eine Staude.

Namensherkunft

Ranunculus crenatus wurde von Franz de Paula Adam von Waldstein und Pál Kitaibel beschrieben und benannt.

Taxonomie

Ranunculus crenatus ist eine Art aus der Gattung Ranunculus, die circa 432 bis 2271 Arten umfasst und zur Familie der Ranunculaceae (Hahnenfussgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Ranunculus auricomus.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden werden 5 bis 8 Zentimeter hoch.

Blätter

Ranunculus crenatus ist wintergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind grundständig. Sie sind rund, gekerbt und gestielt.

Blüten und Früchte

Von Juni bis Juli trägt Ranunculus crenatus weiße becherförmige Blüten die einzeln angeordnet sind.

Die Stauden bilden Nüsschen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Ranunculus crenatus stammt aus Italien, von der Balkanhalbinsel, aus Rumänien, dem westlichen europäischen Russland, den Ost-Alpen, dem Apennin, den Karpaten und dem Balkangebirge.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5). Bei der Topfkultur empfiehlt sich lehmige Topferde mit beigemischtem Kies.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Alpinum (besonders für konkurrenzschwache Pflanzen geeignet)

Verwendung

Geeignet für Steingärten.

Pflege und Vermehrung

Vermehrung durch Aussaat kurz vor der Samenreife. Bis zur Keimung kann einige Zeit vergehen.

Sorten

Giftigkeit

Der Pflanzensaft kann bei Kontakt zu Hautreizungen führen

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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