Ranunculus cymbalaria

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Ranunculus cymbalaria Pursh

Ranunculaceae

Lebensform: Staude

Standort: Schatten  

Bodenfeuchte: nass

Bodenart: Lehm

Blattstand: grundständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: herzförmig

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vielz&auml;hlig
Frucht: N&uuml;sschen

3D / efe981 

Knospenanordnung: einzeln

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: aufrecht

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Ranunculopsida
Subclassis:
Ranunculidae
Superordo:
Ranunculanae
Ordo:
Ranunculales

Ranunculus cymbalaria ist eine Staude.

Namensherkunft

Ranunculus cymbalaria wurde 1813 von Frederick Traugott Pursh beschrieben und benannt.

Taxonomie

Ranunculus cymbalaria ist eine Art aus der Gattung Ranunculus, die circa 432 bis 2271 Arten umfasst und zur Familie der Ranunculaceae (Hahnenfussgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Ranunculus auricomus.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden werden 5 bis 20 Zentimeter hoch, Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer. Sie haben einen halb aufrechten Wuchs.

Blätter

Ranunculus cymbalaria ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind grundständig. Sie sind herzförmig, gekerbt und gestielt. Die Belaubung ist locker.

Blüten und Früchte

Während der Blütezeit von Mai bis August ist Ranunculus cymbalaria sehr attraktiv. Die Pflanzen tragen dann hellgelbe radförmig vielzählige Blüten die einzeln angeordnet sind.

Von Frühjahr bis Sommer tragen die Stauden braune Nüsschen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Ranunculus cymbalaria stammt aus Nordamerika.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen schattigen Standort auf nassen Böden. Das Substrat sollte lehmig sowie vergleichsweise nährstoffreich sein. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen einen pH-Wert zwischen 6,5 und 8 sowie eine Oberbodendicke von mindestens 23 Zentimetern. Sie brauchen eine frostfreie Periode von mindestens 13 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • geringe Toleranz: zeitweise trockene Böden
  • mittlere Toleranz: salzhaltige Böden, sauerstoffarme Böden, kalkhaltige Böden

Verwendung

Pflege und Vermehrung

Vermehrung durch Aussaat.

Sorten

Giftigkeit

Der Pflanzensaft kann bei Kontakt zu Hautreizungen führen

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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