Ranunculus eschscholtzii

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Ranunculus eschscholtzii Schltdl.

Ranunculaceae

Lebensform: Staude

Standort: Sonne  

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: grundständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: dreizählig

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: N&uuml;sschen

3A / f8da21 

Knospenanordnung: einzeln

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: aufrecht

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Ranunculopsida
Subclassis:
Ranunculidae
Superordo:
Ranunculanae
Ordo:
Ranunculales

Ranunculus eschscholtzii ist eine Staude.

Namensherkunft

Ranunculus eschscholtzii wurde 1820 von Diederich Franz Leonhard von Schlechtendal beschrieben und benannt.

Taxonomie

Ranunculus eschscholtzii ist eine Art aus der Gattung Ranunculus, die circa 432 bis 2271 Arten umfasst und zur Familie der Ranunculaceae (Hahnenfussgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Ranunculus auricomus.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden werden 4 bis 27 Zentimeter hoch, Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer. Sie sind vergleichsweise kurzlebig und haben einen halb aufrechten Wuchs

Blätter

Ranunculus eschscholtzii ist sommergrün. Die dreizähligen, dunkelgrünen Blätter sind grundständig. Die eiförmigen Fiederblättchen sind gestielt und gelappt.

Blüten und Früchte

Während der Blütezeit von Mai bis Juli ist Ranunculus eschscholtzii sehr attraktiv. Die Pflanzen tragen dann gelbe radförmig fünfzählige Blüten die einzeln angeordnet sind.

Im Sommer tragen die Stauden braune Nüsschen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Ranunculus eschscholtzii stammt aus Alaska, dem westlichen Kanada, dem Nordwesten der USA, den Rocky Mountains, Kalifornien und dem Südwesten der USA.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig oder sandig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 6,2 und 8 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 23 Zentimetern. Sie brauchen eine frostfreie Periode von mindestens 13 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden
  • geringe Toleranz: sauerstoffarme Böden, zeitweise trockene Böden
  • mittlere Toleranz: kalkhaltige Böden

Verwendung

Pflege und Vermehrung

  • Ein Rückschnitt wird nicht vertragen.

Vermehrung durch Aussaat.

Sorten

Giftigkeit

Ranunculus eschscholtzii ist mäßig giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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