Ranunculus hyperboreus

Aus Hortipedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hortipedia Commons %LABEL_PRINTING QR Code

Ranunculus hyperboreus Rottb.

Ranunculaceae

Lebensform: Staude

Standort: Sonne  

Bodenfeuchte: nass

Bodenart: Lehm

Blattstand: grundständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: handf&ouml;rmig<br>geteilt

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vielz&auml;hlig
Frucht: N&uuml;sschen

3A / f8da21 

Knospenanordnung: Zyme

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: teppichartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Ranunculopsida
Subclassis:
Ranunculidae
Superordo:
Ranunculanae
Ordo:
Ranunculales

Ranunculus hyperboreus ist eine Staude.

Namensherkunft

Ranunculus hyperboreus wurde von Christen Friis Rottbøll beschrieben und benannt.

Taxonomie

Ranunculus hyperboreus ist eine Art aus der Gattung Ranunculus, die circa 432 bis 2271 Arten umfasst und zur Familie der Ranunculaceae (Hahnenfussgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Ranunculus auricomus.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise kurzlebigen Stauden werden 2 bis 10 Zentimeter hoch, sie haben einen niederliegenden Wuchs. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr.

Blätter

Ranunculus hyperboreus ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind grundständig. Sie sind handförmig geteilt, gekerbt und gestielt. Die Belaubung ist locker.

Blüten und Früchte

Von Juni bis August trägt Ranunculus hyperboreus gelbe radförmig vielzählige Blüten die in Zymen angeordnet sind.

Im Sommer tragen die Stauden Nüsschen.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Ausläufer, über die sie sich vegetativ vermehren.

Verbreitung

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf nassen Böden. Das Substrat sollte lehmig sowie vergleichsweise nährstoffreich sein. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen einen pH-Wert zwischen 5 und 7 sowie eine Oberbodendicke von mindestens 30 Zentimetern. Sie brauchen eine frostfreie Periode von mindestens 17 Wochen. Zeitweise Überschwemmungen werden gut vertragen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • geringe Toleranz: salzhaltige Böden, sauerstoffarme Böden, zeitweise trockene Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 45 bis 90 Zentimetern.

Pflege und Vermehrung

  • Ein Rückschnitt wird nicht vertragen.

Vermehrung durch Aussaat. Die Pflanzen sind Kaltkeimer, müssen also stratifiziert werden.

Sorten

Giftigkeit

Ranunculus hyperboreus ist mäßig giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

Non-commercial Links

Das könnte Sie auch interessieren

Commercial Links