Ranunculus lingua

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Ranunculus lingua L.

Ranunculaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   4

Bodenfeuchte: Wasserpflanze

Bodenart: Lehm

Blattstand: grundständig
Blatt: Wintergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: N&uuml;sschen

3A / f8da21 

Knospenanordnung: Schirmtraube

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Ranunculopsida
Subclassis:
Ranunculidae
Superordo:
Ranunculanae
Ordo:
Ranunculales

Ranunculus lingua, umgangssprachlich Zungen-Hahnenfuss, ist eine ausdauernde Wasserpflanze mit goldgelben Blüten.

Namensherkunft

Ranunculus lingua wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Ranunculus lingua ist eine Art aus der Gattung Ranunculus, die circa 432 bis 2271 Arten umfasst und zur Familie der Ranunculaceae (Hahnenfussgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Ranunculus auricomus.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden sind vergleichsweise schnellwüchsig und werden 75 bis 150 Zentimeter hoch.

Blätter

Ranunculus lingua ist wintergrün. Die einfachen, farngrünen Blätter sind grundständig. Sie sind lanzettlich, ganzrandig und gestielt. Die Blätter sind etwa 60 bis 80 Zentimeter groß und haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Juni bis August trägt Ranunculus lingua gelbe radförmig fünfzählige Blüten die in Schirmtrauben angeordnet sind.

Die Stauden bilden Nüsschen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Ranunculus lingua stammt aus ganz Europa, der Türkei, dem Kaukasus, Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien und Zentralasien. Die Pflanzen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. Februar 2001 geschützt.

Standort

Die Stauden sind Wasserpflanzen und bevorzugen einen sonnigen Standort. Das Substrat sollte lehmig und vergleichsweise nährstoffreich sein. Sie vertragen Temperaturen bis -35°C (WHZ 4). Die Pflanzen eignen sich für Randbereiche oder Wasserflächen stehender künstlicher Gewässer, Randbereiche oder Wasserflächen stehender natürlicher Gewässer, natürliche Bachläufe, seichtes Wasser und Sumpfgärten, die Pflanztiefe liegt bei 20 Zentimetern.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Wasserpflanze
  • Wasserrand

Verwendung

Ranunculus lingua gilt als sehr wertvolle Wildstaude. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 30 bis 40 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 3 bis 5 Stück zur Geltung.

Pflege und Vermehrung

Vermehrung durch Aussaat.

Sorten

Giftigkeit

Ranunculus lingua ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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