Rhapis excelsa

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Rhapis excelsa (Thunb.) A.Henry

Arecaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Halbschatten   10

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Blattstand: wechselständig
Blatt: Immergrün

Blattform: handf&ouml;rmig<br>geteilt

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>dreiz&auml;hlig
Frucht: Beere

4D / f2e9bb 

Knospenanordnung: Rispe

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Kronenform: mehrst&auml;mmige<br>Palme, Cycade o.&auml;.

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Arecidae
Superordo:
Arecanae
Ordo:
Arecales

Rhapis excelsa, umgangssprachlich Hohe Steckenpalme, ist ein Baum.

Namensherkunft

Rhapis excelsa wurde bereits von Carl Peter Thunberg beschrieben und benannt, aber erst von Aimé Constant Fidèle Henry in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Rhapis excelsa ist eine Art aus der Gattung Rhapis, die circa 10 bis 11 Arten umfasst und zur Familie der Arecaceae (Palmen) gehört.

Merkmale

Wuchs

Der Baum ist buschförmig-mehrstämmig mit Ausläufern. Die einzelnen Stämme sind 4-5 cm dick und mit faserigen Blattscheidenresten versehen. Die Palme wächst sehr langsam und erreicht im Alter eine Höhe von bis zu 5 m. Die Wuchsbreite beträgt 3 bis 4 Meter.

Holz und Rinde

Blätter

Rhapis excelsa ist immergrün, die Blätter sind fächerförmig tief eingeschnitten und wechselständig angeordnet. Durch den endständigen Schopf ist die Blattstellung manchmal nicht klar zu erkennen. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche.

Die Fächerblätter auch Wedel genannt sind dunkelgrün und haben lanzettliche Blattabschnitte mit einer verbreiternden abgeschrägten Spitze. Die Blattspitze ist durch 5 Zähne gekennzeichnet. Die Ränder der Blattabschnitte sind fein gezähnt.

Blüten und Früchte

Von Juni bis August trägt Rhapis excelsa weißgelbe radförmig dreizählige Blüten die in Rispen angeordnet sind.

Die Früchte sind längliche einsamige Beeren.

Wurzelsystem

Verbreitung

Rhapis excelsa stammt aus Südchina, südlich des Qin-lin.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Sie vertragen Temperaturen nur über mindestens 1°C (WHZ 10).

Verwendung

Geeignet als Zimmerpflanze.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als mäßig pflegeintensiv einzustufen.


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Blattflecken deuten auf eine Pilz- oder Bakterienerkrankung hin. Bakterielle Flecken sind eher eckig und gelb umrandet, Pilzflecken normalerweise rundlich mit einer Zone mit Fruchtkörpern. Die befallenen Teile sollten entfernt werden, bei einer Pilzerkrankung wird zusätzlich ein Fungizid eingesetzt.

Feine Spinnweben auf den Pflanzen deuten auf einen Befall durch die Rote Spinnmilbe hin. Diese saugenden Insekten treten vor allem in Gewächshäusern auf und können mit Insektiziden oder Raubmilben bekämpft werden.

Bei schuppigen Insekten auf Sprossen und an den Blattunterseiten handelt es sich um Schildläuse. Sie sondern Honigtau ab und werden mit Insektiziden oder Nützlingen bekämpft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)
  • Fritz Encke: Pareys Blumengärtnerei. 2. Auflage. Paul Parey, Berlin und Hamburg 1958.
  • Hans Melchior: Syllabus der Pflanzenfamilien. 12. Auflage., Bd.2 Gebrüder Bornträger, Berlin 1964

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