Rumex acetosa

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Rumex acetosa L.

Polygonaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   3

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: pfeilförmig

Blattgliederung: einfach

Blütenform: becherförmig
Frucht: Nuss

40C / e7422b 

Knospenanordnung: Rispe

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Caryophyllidae
Superordo:
Polygonanae
Ordo:
Polygonales

Rumex acetosa, umgangssprachlich Grosser Sauerampfer, ist eine anspruchslose Staude, deren Blätter sowohl in der Küche als auch in der Volksheilkunde eingesetzt werden.

Namensherkunft

Rumex acetosa wurde von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Rumex acetosa ist eine Art aus der Gattung Rumex, die circa 148 bis 608 Arten umfasst und zur Familie der Polygonaceae (Knöterichgewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden werden 40 bis 100 Zentimeter hoch.

Blätter

Rumex acetosa ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind pfeilförmig, ganzrandig und gestielt.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juli trägt Rumex acetosa lachsrote becherförmige Blüten die in Rispen angeordnet sind.

Die Stauden bilden Nüsse.

Wurzelsystem

Verbreitung

Rumex acetosa stammt aus ganz Europa, dem Kaukasus, Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien, von der Insel Sachalin, aus Zentralasien, der Mongolei, dem Himalaya, China, Japan, Marokko, Nordamerika und Grönland.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig oder sandig-tonig und vergleichsweise nährstoffreich sein. Sie vertragen Temperaturen bis -40°C (WHZ 3).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 50 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 3 bis 5 Stück zur Geltung. Geeignet als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

  • Blütenstände bei Erscheinen entfernen um das Blattwachstum anzuregen.
  • Für gesundes Wachstum monatlich während des Wachstums stickstoffbetonten Flüssigdünger geben.

Vermehrung durch Aussaat am Standort im Frühjahr.

Sorten

Giftigkeit

können. Die Blätter können bei Kontakt zu Hautreizungen führen

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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