Alnus incana subsp. rugosa

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Alnus incana subsp. rugosa (Du Roi) R.T.Clausen

Betulaceae

Lebensform: Baum

Standort: Halbschatten   4

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: keine Angabe

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vierz&auml;hlig
Frucht: Fl&uuml;gelnuss

3A / f8da21 

Knospenanordnung: &Auml;hre

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Hamamelididae
Superordo:
Faganae
Ordo:
Corylales

Alnus incana subsp. rugosa, umgangssprachlich Runzelblättrige Erle, ist ein Baum.

Namensherkunft

Alnus incana subsp. rugosa wurde bereits von Johann Philipp Du Roi beschrieben und benannt, aber erst 1949 von Robert Theodore Clausen in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Alnus incana subsp. rugosa ist eine Unterart aus der Gattung Alnus, die circa 57 bis 79 Arten umfasst und zur Familie der Betulaceae (Birkengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Alnus glutinosa.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise langlebigen Bäume haben einen halb aufrechten Wuchs und bilden mehrere Stämme aus. Sie werden 5 Meter hoch und breiten sich langsam aus. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer.

Holz und Rinde

Blätter

Alnus incana subsp. rugosa ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind gestielt, gezähnt und haben Nerven, die in den Blattrand auslaufen. Die Belaubung ist dicht.

Blüten und Früchte

Von März bis April trägt Alnus incana subsp. rugosa gelbe radförmig vierzählige Blüten die in Ähren angeordnet sind. Die Pflanzen sind diözisch.

Von Frühjahr bis Sommer tragen die Bäume nur wenige braune Flügelnüsse die an der Pflanze verbleiben.

Wurzelsystem

Verbreitung

Alnus incana subsp. rugosa stammt aus dem östlichen Kanada, dem Nordosten der USA, dem zentralen Nordosten der USA, Kansas, den südlichen Präriestaaten der USA, dem Südosten der USA und Florida und ist in Zentraleuropa eingebürgert.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 4,8 und 7,7 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 61 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -35°C (WHZ 4) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 11 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • geringe Toleranz: salzhaltige Böden, zeitweise trockene Böden
  • mittlere Toleranz: kalkhaltige Böden
  • hohe Toleranz: sauerstoffarme Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 2 bis 2,4 Metern. Zur Produktion von Feuerholz sind die Pflanzen nur schlecht geeignet.

Pflege und Vermehrung

  • Nach Bedarf können die Pflanzen auf den Stock gesetzt werden.

Vermehrung durch Aussaat. Die Pflanzen sind Kaltkeimer, müssen also stratifiziert werden.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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