Sagittaria latifolia

Aus Hortipedia
(Weitergeleitet von Sagittaria longirostra)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hortipedia Commons %LABEL_PRINTING QR Code

Sagittaria latifolia Willd.

Alismataceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   7

Bodenfeuchte: Wasserpflanze

Bodenart: Lehm

Blattstand: grundständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: pfeilförmig

Blattgliederung: einfach

    

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>dreiz&auml;hlig
Frucht: N&uuml;sschen

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Traube

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: buschig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Alismatidae
Superordo:
Alismatanae
Ordo:
Alismatales

Sagittaria latifolia, umgangssprachlich Veränderliches Pfeilkraut, ist eine Staude.

Namensherkunft

Sagittaria latifolia wurde von Carl Ludwig von Willdenow beschrieben und benannt.

Taxonomie

Sagittaria latifolia ist eine Art aus der Gattung Sagittaria, die circa 44 bis 52 Arten umfasst und zur Familie der Alismataceae (Froschlöffelgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Sagittaria sagittifolia.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden werden 45 bis 90 Zentimeter hoch, Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr. Sie haben einen aufrechten Wuchs. Die Wuchsbreite beträgt 0.6 bis 1 Meter.

Blätter

Sagittaria latifolia ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind grundständig. Sie sind pfeilförmig und ganzrandig, gestielt und parallelnervig. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche. Die Belaubung der Pflanzen ist locker, im Herbst nehmen die Blätter eine attraktive gelbe Färbung an.

Blüten und Früchte

Während der Blütezeit von August bis September ist Sagittaria latifolia sehr attraktiv. Die Pflanzen tragen dann weiße radförmig dreizählige Blüten die in Trauben angeordnet sind. Die Pflanzen sind zwittrig.

Von Frühjahr bis Sommer tragen die Stauden Nüsschen.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Knollen.

Verbreitung

Standort

Die Stauden sind Wasserpflanzen und bevorzugen einen sonnigen Standort. Das Substrat sollte lehmig sowie vergleichsweise mager sein. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen einen pH-Wert zwischen 4,7 und 8,9 sowie eine Oberbodendicke von mindestens 46 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -18°C (WHZ 7) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 14 Wochen. Die Pflanzen eignen sich für Randbereiche oder Wasserflächen stehender künstlicher Gewässer, Randbereiche oder Wasserflächen stehender natürlicher Gewässer, natürliche Bachläufe und seichtes Wasser, die Pflanztiefe liegt bei 10 bis 30 Zentimetern.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Sumpfzone

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden, zeitweise trockene Böden
  • hohe Toleranz: sauerstoffarme Böden, kalkhaltige Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 30 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 3 bis 5 Stück zur Geltung.

Pflege und Vermehrung

Bei richtiger Standortwahl ist kaum bis keine Pflege notwendig.

  • Im Herbst zurückschneiden.

Vermehrung durch Aussaat.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

Non-commercial Links

Das könnte Sie auch interessieren

Commercial Links