Sambucus canadensis

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Sambucus canadensis L.

Caprifoliaceae

Lebensform: Strauch
Verwendung: Nutzpflanze / Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   5

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: unpaarig gefiedert

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: Steinfrucht

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Rispe

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Cornidae
Superordo:
Dipsacanae
Ordo:
Dipsacales

Sambucus canadensis ist ein Strauch.

Namensherkunft

Sambucus canadensis wurde von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Sambucus canadensis ist eine Art aus der Gattung Sambucus, die über 10 Arten umfasst und zur Familie der Adoxaceae (Moschuskrautgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Sambucus nigra.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise schnellwüchsigen und kurzlebigen Sträucher werden 3 bis 4 Meter hoch. Sie haben einen aufrechten Wuchs und bilden mehrere Stämme aus, Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer.

Holz und Rinde

Blätter

Sambucus canadensis ist sommergrün. Die Blätter sind unpaarig gefiedert und gegenständig angeordnet. Die lanzettlichen Fiederblättchen sind gestielt und grob gesägt. Die Belaubung ist im Sommer dicht, im Winter locker.

Blüten und Früchte

Während der Blütezeit von Juni bis Juli ist Sambucus canadensis sehr attraktiv. Die Pflanzen tragen dann weiße radförmig fünfzählige Blüten die in Rispen angeordnet sind.

Von Frühjahr bis Sommer tragen die Sträucher zahlreiche schwarze Steinfrüchte die an der Pflanze verbleiben. Die Früchte sind sowohl essbar als auch sehr zierend.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Pfahlwurzeln.

Verbreitung

Sambucus canadensis stammt aus dem östlichen Kanada, dem zentralen Nordosten der USA, dem Nordosten der USA, den südlichen Präriestaaten der USA, dem Südosten der USA, Florida, Mexiko und von den Westindischen Inseln.

Standort

Die Sträucher bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 5 und 8,9 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 41 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 14 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden
  • geringe Toleranz: sauerstoffarme Böden
  • mittlere Toleranz: zeitweise trockene Böden, kalkhaltige Böden

Verwendung

Der Zierwert von Sambucus canadensis entsteht vor allem durch den attraktiven Herbstaspekt und den Duft. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 1,5 bis 2,4 Metern. Geeignet für Naturgärten und für Gehölzrabatten, außerdem geeignet als Vogelschutzgehölz.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als relativ pflegeintensiv einzustufen.

  • Im zeitigen Frühjahr sämtliche Triebe auf 2 bis 3 Knospen über der Basis zurückschneiden.

Vermehrung durch Aussaat in Töpfen im Frühbeetkasten im Herbst. Die Pflanzen sind Kaltkeimer, müssen also stratifiziert werden. Außerdem Vermehrung durch Grünstecklinge im Frühsommer.

Sorten

Giftigkeit

Sämtliche Pflanzenteile mit Ausnahme der gekochten Früchte können bei Verzehr starkes Unwohlsein verursachen. Die Blätter können bei Kontakt zu Hautreizungen führen

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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