Sambucus ebulus

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Sambucus ebulus L.

Caprifoliaceae

Lebensform: Staude

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   5

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: unpaarig gefiedert

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: Steinfrucht

3D / efe981 

Knospenanordnung: Schirmrispe

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Cornidae
Superordo:
Dipsacanae
Ordo:
Dipsacales

Sambucus ebulus ist eine Staude.

Namensherkunft

Sambucus ebulus wurde von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Sambucus ebulus ist eine Art aus der Gattung Sambucus, die über 10 Arten umfasst und zur Familie der Adoxaceae (Moschuskrautgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Sambucus nigra.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden werden 50 bis 150 Zentimeter hoch.

Blätter

Sambucus ebulus ist sommergrün. Die unpaarig gefiederten, grünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Die lanzettlichen Fiederblättchen sind gestielt und grob gesägt.

Blüten und Früchte

Von Juni bis August trägt Sambucus ebulus hellgelbe radförmig fünfzählige Blüten die in Schirmrispen angeordnet sind.

Die Stauden tragen rote Steinfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Sambucus ebulus stammt aus ganz Europa mit Ausnahme der Britischen Inseln und Nordeuropas, aus der Türkei, Syrien, dem Libanon, dem Norden des Iraks und dem Westen des Irans und ist auf den Britischen Inseln und in Nordeuropa eingebürgert.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Verwendung

Der Zierwert von Sambucus ebulus entsteht vor allem durch den Duft.

Pflege und Vermehrung

  • Im zeitigen Frühjahr sämtliche Triebe auf 2 bis 3 Knospen über der Basis zurückschneiden.

Vermehrung durch Aussaat in Töpfen im Frühbeetkasten im Herbst oder durch Grünstecklinge im Frühsommer.

Sorten

Giftigkeit

Sambucus ebulus ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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