Santolina chamaecyparissus

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Santolina chamaecyparissus L.

Asteraceae

Lebensform: Halbstrauch
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   7

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Immergrün

Blattform:

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vielz&auml;hlig
Frucht: Ach&auml;ne

3A / f8da21 

Knospenanordnung: einzeln

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: buschig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Asteridae
Superordo:
Asteranae
Ordo:
Asterales

Santolina chamaecyparissus, umgangssprachlich Graues Heiligenkraut, ist ein Halbstrauch.

Namensherkunft

Santolina chamaecyparissus wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Santolina chamaecyparissus ist eine Art aus der Gattung Santolina, die circa 17 bis 84 Arten umfasst und zur Familie der Asteraceae (Korbblütler) gehört.

Merkmale

Santolina chamaecyparissus - Habitus
Santolina chamaecyparissus - Blüten

Wuchs

Die Halbsträucher sind vergleichsweise schnellwüchsig und werden 20 bis 50 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 30 bis 60 Zentimeter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist grau.

Blätter

Santolina chamaecyparissus ist immergrün. Die einfachen, mittelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind gestielt und fiederspaltig. Die Blätter sind etwa 30 bis 40 Zentimeter groß und haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Mai bis August trägt Santolina chamaecyparissus gelbe radförmig vielzählige Blüten die einzeln angeordnet sind.

Im Herbst tragen die Halbsträucher Achänen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Santolina chamaecyparissus stammt aus Tunesien, Algerien, Marokko, Frankreich (ohne Korsika), von der Balkanhalbinsel, der Apenninenhalbinsel und der Iberischen Halbinsel.

Standort

Die Halbsträucher bevorzugen einen sonnigen Standort auf trockenen bis frischen Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -18°C (WHZ 7).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Beet (nährstoffreicher Boden)

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: zeitweise trockene Böden

Verwendung

Santolina chamaecyparissus gilt als sehr wertvolle Wildstaude. Der Zierwert entsteht vor allem durch den Duft und das zierende Laub. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 40 Zentimetern, am besten kommen die Halbsträucher in Gruppen von 3 bis 5 Stück zur Geltung. Geeignet für Steingärten, Dachbegrünung, Hecken und für Beete und Rabatten, außerdem geeignet als Friedhofsgrün, Kübelpflanze und als Hangbepflanzung.

Pflege und Vermehrung

  • Die Pflanzen brauchen unter Umständen einen Winterschutz.
  • Nach der Blüte zurückschneiden.

Vermehrung durch Aussaat oder durch Stecklinge.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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