Quercus imbricaria

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Quercus imbricaria Michx.

Fagaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   5

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

    

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Nuss

3A / f8da21 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Kronenform: breitkronig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Hamamelididae
Superordo:
Faganae
Ordo:
Fagales

Quercus imbricaria, umgangssprachlich Schindel-Eiche, ist ein Baum.

Namensherkunft

Quercus imbricaria wurde 1801 von André Michaux beschrieben und benannt.

Taxonomie

Quercus imbricaria ist eine Art aus der Gattung Quercus, die circa 641 bis 798 Arten umfasst und zur Familie der Fagaceae (Buchengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Quercus robur.

Merkmale

Wuchs

Die Bäume werden 9 bis 20 Meter hoch, Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer. Sie haben eine breite Krone.

Holz und Rinde

Blätter

Quercus imbricaria ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind eiförmig und ganzrandig, gestielt und haben Nerven, die in den Blattrand auslaufen. Die Belaubung der Pflanzen ist locker, im Herbst nehmen die Blätter eine attraktive gelbe Färbung an.

Blüten und Früchte

Von April bis Mai trägt Quercus imbricaria gelbe, in Ähren angeordnete Blüten. Die Pflanzen sind diözisch.

Im Herbst tragen die Bäume zierende braune Nüsse.

Wurzelsystem

Verbreitung

Quercus imbricaria stammt aus den nördlichen Präriestaaten der USA, dem zentralen Nordosten der USA, dem Nordosten der USA und dem Südosten der USA.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig oder sandig-tonig sowie vergleichsweise nährstoffreich sein. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen einen pH-Wert zwischen 4,5 und 6 sowie eine Oberbodendicke von mindestens 61 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 23 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • geringe Toleranz: salzhaltige Böden, sauerstoffarme Böden
  • mittlere Toleranz: zeitweise trockene Böden, kalkhaltige Böden

Verwendung

Der Zierwert von Quercus imbricaria entsteht vor allem durch den attraktiven Herbstaspekt. Geeignet als Solitär. Die Pflanzen eignen sich gut zur Produktion von Feuerholz.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

  • Für einen gesunden Wuchs im Spätwinter oder im zeitigen Frühjahr schiefe oder überkreuzt wachsende Äste entfernen.

Vermehrung durch Aussaat im Frühbeetkasten bei Samenreife. Die Pflanzen sind Kaltkeimer, müssen also stratifiziert werden. Außerdem Vermehrung durch Propfen.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Pilzfruchtkörper im Herbst, gehemmtes Wachstum oder Absterben der Pflanze deuten auf den Hallimasch-Pilz hin. Die befallen Pflanzen sollten mitsamt den Wurzeln entfernt werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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