Albizia julibrissin

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Albizia julibrissin Durazz.

Fabaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne   8

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton - Bodenart: lehmiger Ton - Bodenart: Torf

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: sichelförmig

Blattgliederung: paarig gefiedert

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Hülse

48D / ff8591 

Knospenanordnung: Büschel

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Kronenform: breitkronig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Fabanae
Ordo:
Fabales

Albizia julibrissin, umgangssprachlich Seidenakazie, Schlafbaum, ist ein Baum und besonders im Mittelmeerraum ein beliebtes Ziergehölz.

Namensherkunft

Albizia julibrissin wurde von Antonio Durazzini beschrieben und benannt.

Taxonomie

Albizia julibrissin ist die Typus-Art der Gattung Albizia, die circa 150 bis 205 Arten umfasst und zur Familie der Fabaceae (Schmetterlingsblütler) gehört.

Merkmale

Albizia julibrissin - Blätter
Albizia julibrissin - Knospen
Albizia julibrissin - Blüten

Wuchs

Die Bäume sind vergleichsweise schnellwüchsig und kurzlebig. Sie werden 5,5 bis 6 Meter hoch und haben eine breite Krone. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer. Die Wuchsbreite beträgt 4 bis 5 Meter.

Holz und Rinde

Blätter

Albizia julibrissin ist sommergrün. Die paarig gefiederten, gelbgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Die Fiederblättchen sind sichelförmig und ganzrandig. Die Belaubung ist locker.

Blüten und Früchte

Von August bis September trägt Albizia julibrissin attraktive altrosafarbene, in Büscheln angeordnete Blüten. Die Pflanzen sind zwittrig.

Von Sommer bis Herbst tragen die Bäume zahlreiche zierende braune Hülsen die an der Pflanze verbleiben.

Wurzelsystem

Verbreitung

Albizia julibrissin stammt aus dem Iran, Pakistan, dem Himalaya, Zentral-China und Japan und ist im Südosten der USA eingebürgert.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf trockenen bis frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig, sandig-tonig, lehmig-tonig oder torfhaltig sowie vergleichsweise mager sein. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen einen pH-Wert zwischen 4,8 und 7,3 sowie eine Oberbodendicke von mindestens 76 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -12°C (WHZ 8) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 29 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • geringe Toleranz: salzhaltige Böden, sauerstoffarme Böden
  • mittlere Toleranz: zeitweise trockene Böden
  • hohe Toleranz: kalkhaltige Böden

Verwendung

Der Zierwert von Albizia julibrissin entsteht vor allem durch das zierende Laub. Geeignet als Alleebaum.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als relativ pflegeintensiv einzustufen.

Vermehrung durch Aussaat.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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