Calla palustris

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Calla palustris L.

Araceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   4

Bodenfeuchte: nass

Bodenart: Torf

Blattstand: grundständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: herzförmig

Blattgliederung: einfach

Blütenform: Spatha
Frucht: Beere

157D / eae2dc 

Knospenanordnung: Kolben

Blüte: einfach
Blütenhabitus: aufrecht

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Aridae
Superordo:
Aranae
Ordo:
Arales

Calla palustris, umgangssprachlich Schlangenwurz, Sumpfkalla, ist eine Staude.

Namensherkunft

Calla palustris wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Calla palustris ist die einzige Art in der Gattung Calla, die zur Familie der Araceae (Aronstabgewächse) gehört.

Merkmale

Calla palustris - Blüten
Calla palustris - Früchte

Wuchs

Die Stauden werden 15 bis 30 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 20 bis 30 Zentimeter.

Blätter

Calla palustris ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind grundständig. Sie sind herzförmig und ganzrandig, gestielt und haben Nerven, die in den Blattrand auslaufen. Die Blätter sind etwa 10 bis 20 Zentimeter groß.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juni trägt Calla palustris aufrechte, hellgraue Spathae die in Kolben angeordnet sind.

Im Sommer tragen die Stauden zierende rote Beeren.

Wurzelsystem

Verbreitung

Calla palustris stammt aus Nordeuropa, Zentraleuropa, Asien und Nordamerika. Die Pflanzen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. Februar 2001 geschützt.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf nassen Böden. Das Substrat sollte torfhaltig sein und einen pH-Wert zwischen 4 und 6 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -35°C (WHZ 4). Die Pflanzen eignen sich für Randbereiche oder Wasserflächen stehender natürlicher Gewässer, natürliche Bachläufe, seichtes Wasser und Sumpfgärten, die Pflanztiefe liegt bei 15 Zentimetern.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Wasserrand

Verwendung

Calla palustris gilt als wertvolle Wildstaude. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 30 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 3 bis 5 Stück zur Geltung. Geeignet als Friedhofsgrün, Bodendecker und als Solitär.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als mäßig pflegeintensiv einzustufen.

Vermehrung durch Aussaat oder durch Teilung.

Sorten

Giftigkeit

Calla palustris ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)


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Blume des Jahres in Deutschland HP Blatt grün 05-05-72 graphic file 1KB.gif

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