Quercus marilandica

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Quercus marilandica

Fagaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   7

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: verkehrt eifärmig

Blattgliederung: einfach

         

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Nuss

3A / f8da21 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Kronenform: breitkronig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Hamamelididae
Superordo:
Faganae
Ordo:
Fagales

Quercus marilandica, umgangssprachlich Schwarz-Eiche, ist ein Baum.

Namensherkunft

Quercus marilandica wurde bereits von Carl Linnaeus beschrieben und benannt, aber erst 1770 von Otto von Münchhausen in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Quercus marilandica ist eine Art aus der Gattung Quercus, die circa 641 bis 798 Arten umfasst und zur Familie der Fagaceae (Buchengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Quercus robur.

Merkmale

Wuchs

Die Bäume sind vergleichsweise langsamwüchsig und langlebig. Sie haben eine breite Krone und werden 6 bis 15 Meter hoch.

Holz und Rinde

Blätter

Quercus marilandica ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind verkehrt eiförmig und gebuchtet, gestielt und haben Nerven, die in den Blattrand auslaufen. Im Herbst nehmen sie eine attraktive gelbe bis rote Färbung an.

Blüten und Früchte

Von April bis Mai trägt Quercus marilandica gelbe, in Ähren angeordnete Blüten. Die Pflanzen sind diözisch, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung durch den Wind.

Im Herbst tragen die Bäume zierende braune Nüsse.

Wurzelsystem

Verbreitung

Quercus marilandica stammt aus den nördlichen Präriestaaten der USA, dem zentralen Nordosten der USA, dem Nordosten der USA, den südlichen Präriestaaten der USA, dem Südosten der USA und Florida.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig oder sandig-tonig sowie vergleichsweise nährstoffreich sein. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen einen pH-Wert zwischen 4,6 und 5,6 sowie eine Oberbodendicke von mindestens 61 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -18°C (WHZ 7).

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: zeitweise trockene Böden
  • mittlere Toleranz: kalkhaltige Böden

Verwendung

Geeignet als Alleebaum und als Solitär.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

  • Für einen gesunden Wuchs im Spätwinter oder im zeitigen Frühjahr schiefe oder überkreuzt wachsende Äste entfernen.

Vermehrung durch Aussaat im Frühbeetkasten bei Samenreife oder durch Propfen.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Pilzfruchtkörper im Herbst, gehemmtes Wachstum oder Absterben der Pflanze deuten auf den Hallimasch-Pilz hin. Die befallen Pflanzen sollten mitsamt den Wurzeln entfernt werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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