Juglans nigra

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Juglans nigra L.

Juglandaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Nutzpflanze / Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   5

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: unpaarig gefiedert

    

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Steinfrucht

150B / c3d238 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Kronenform: breitkronig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Hamamelididae
Superordo:
Juglandanae
Ordo:
Juglandales

Juglans nigra, umgangssprachlich Schwarze Walnuss, ist ein Baum.

Namensherkunft

Juglans nigra wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Juglans nigra ist eine Art aus der Gattung Juglans, die circa 21 bis 84 Arten umfasst und zur Familie der Juglandaceae (Walnussgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Juglans regia.

Merkmale

Juglans nigra - Blätter
Juglans nigra - Zweige
Juglans nigra - Früchte

Wuchs

Die Bäume werden 11 bis 35 Meter hoch, Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr. Sie sind vergleichsweise schnellwüchsig und haben eine breite Krone. Die Wuchsbreite beträgt 15 bis 25 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist braun.

Blätter

Juglans nigra ist sommergrün. Die unpaarig gefiederten, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Die lanzettlichen Fiederblättchen sind sitzend und grob gesägt. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche. Die Belaubung der Pflanzen ist locker, im Herbst nehmen die Blätter eine attraktive gelbe Färbung an.

Blüten und Früchte

Von April bis Mai trägt Juglans nigra hellgrüne, in Ähren angeordnete Blüten. Die Pflanzen sind diözisch, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung durch den Wind.

Im Herbst tragen die Bäume nur wenige braune Steinfrüchte. Die Früchte sind sowohl essbar als auch sehr zierend.

Wurzelsystem

Verbreitung

Juglans nigra stammt aus Ontario, den nördlichen Präriestaaten der USA, dem zentralen Nordosten der USA, dem Nordosten der USA, den südlichen Präriestaaten der USA, dem Südosten der USA und Florida.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig oder sandig-tonig sowie vergleichsweise nährstoffreich sein. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen einen pH-Wert zwischen 4,6 und 8,2 sowie eine Oberbodendicke von mindestens 1,02 Metern. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 24 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden, sauerstoffarme Böden
  • geringe Toleranz: zeitweise trockene Böden
  • hohe Toleranz: kalkhaltige Böden, Stadtklima

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 2 Metern. Geeignet als Alleebaum, Solitär, Verkehrsbegleitgrün, Bienenweide und als Vogelschutzgehölz. Aus wirtschaflicher Sicht eignen sich die Bäume zur Produktion von Furnier. Die Pflanzen eignen sich gut zur Produktion von Feuerholz.

Pflege und Vermehrung

  • Die Pflanzen sollten möglichst nicht verpflanzt werden.
  • Im Spätsommer können die Pflanzen, falls unbedingt notwendig, geschnitten werden. Grundsätzlich sollte ein Schnitt aber vermieden werden.

Vermehrung durch Aussaat oder durch Stecklinge.

Sorten

Giftigkeit

Juglans nigra ist schwach giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Blattflecken und welke Blüten deuten auf Anthraknose hin. Dies ist eine Pilzerkrankung die die Pflanze zum Absterben bringt. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und vernichtet werden. Bessere Belüftung und Hygiene wirken vorbeugend.

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Geschwüre am Holz deuten auf einen Befall durch Feuerbrand hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten großzügig entfernt und vernichtet werden.

Offene Wunden an Wurzeln und Sprossen, oft einhergehend mit erhabenen Borkenringen und Pusteln deuten auf eine Pilzerkrankung hin. Die befallenen Teile sollten entfernt und vernichtet werden.

Mehlige Absonderungen an Blättern, Blüten oder Früchten deuten auf Raupenbefall hin. Abhilfe schafft das Absammeln der Raupen, der Einsatz eines Insektizids oder biologische Schädlingsbekämpfung.

Feine Spinnweben auf den Pflanzen deuten auf einen Befall durch die Rote Spinnmilbe hin. Diese saugenden Insekten treten vor allem in Gewächshäusern auf und können mit Insektiziden oder Raubmilben bekämpft werden.

Plötzliche Welke oder fahlgrüne Verfärbungen deuten auf einen Pilzbefall (Phytophthora-Wurzelfäule) hin. Befallene Pflanzen sollten entfernt werden. Vorbeugend sollten Staunässe und Überdüngung vermieden werden.

Bei schuppigen Insekten auf Sprossen und an den Blattunterseiten handelt es sich um Schildläuse. Sie sondern Honigtau ab und werden mit Insektiziden oder Nützlingen bekämpft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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