Sedum acre

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Sedum acre L.

Crassulaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   5

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: Balgfrucht

3A / f8da21 

Knospenanordnung: Zyme

Bl&uuml;te: einfach
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: teppichartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Saxifraganae
Ordo:
Saxifragales

Sedum acre, umgangssprachlich Scharfer Mauerpfeffer, ist eine sukkulente Staude.

Namensherkunft

Sedum acre wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Sedum acre ist die Typus-Art der Gattung Sedum, die circa 395 bis 759 Arten umfasst und zur Familie der Crassulaceae (Dickblattgewächse) gehört.

Merkmale

Sedum acre - Habitus
Sedum acre - Blüten

Wuchs

Die vergleichsweise schnellwüchsigen Stauden haben einen teppichartigen Wuchs und werden 2 bis 10 Zentimeter hoch.

Blätter

Sedum acre ist sommergrün. Die einfachen, moosgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind eiförmig, ganzrandig und sitzend. Die Blätter sind etwa 5 Zentimeter groß und haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Juni bis Juli trägt Sedum acre gelbe radförmig fünfzählige Blüten die in Zymen angeordnet sind.

Die Stauden bilden Balgfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Sedum acre stammt aus ganz Europa, der Türkei, dem Kaukasus, Sibirien und Nord-Afrika und ist in Nordamerika eingebürgert.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5). Bei der Topfkultur empfiehlt sich lehmige Topferde mit beigemischtem Kies.

Im Sommer stehen die Pflanzen am besten bei guter Belüftung. Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Verwendung

Sedum acre gilt als wertvolle Wildstaude. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 20 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 5 bis über 15 Stück zur Geltung. Die Stauden eignen sich zur Kultur im temperierten Gewächshaus. Geeignet für Bauerngärten, Heidegärten, Steingärten und für Dachbegrünung, außerdem geeignet als Friedhofsgrün, Bodendecker, Kübelpflanze, Hangbepflanzung und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

Bei richtiger Standortwahl ist kaum bis keine Pflege notwendig.

  • Die Pflanzen breiten sich durch Selbstaussaat stark aus.
  • Für gesundes Wachstum monatlich während des Wachstums Volldüngerlösung in halber Konzentration geben.
  • Im Sommer mäßig gießen, im Winter wenig gießen.

Vermehrung durch Aussaat oder durch Teilung.

Sorten

Giftigkeit

Sedum acre ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Wurzelschäden, Welke, Entfärbung und Rücksterben von Blättern und Sprossen können durch Staunässe, Pilze oder Bakterien verursacht werden. Die befallenen Pflanzen sollten entfernt werden. Zusätzlich die Durchlässigkeit des Bodens erhöhen und die Hygiene verbessern.

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Bei schuppigen Insekten auf Sprossen und an den Blattunterseiten handelt es sich um Schildläuse. Sie sondern Honigtau ab und werden mit Insektiziden oder Nützlingen bekämpft.

Wachsartige Fäden und Honigtau auf den Blättern und Sprossen deutet auf einen Befall durch Schmierläuse hin. Abhilfe schaffen Insektizide oder Nützlinge (Marienkäferlarven).

Bei Larven an Sämlingen, Stecklingen, Wurzeln und Knollen, die sich zu kleinen dunklen Käfern entwickeln handelt es sich um den Gefurchten Dickmaulrüssler. Die Schädlinge sollten abgesammelt werden, zusätzlich sollte die Hygiene verbessert werden. Abhilfe schafft auch ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung durch Älchen.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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