Sedum telephium

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Sedum telephium (L.) H.Ohba

Crassulaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   6

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

    

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: Balgfrucht

61C / b71f53 

Knospenanordnung: Zyme

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: horstartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Saxifraganae
Ordo:
Saxifragales

Sedum telephium, umgangssprachlich Purpur-Fetthenne, ist eine sukkulente Staude mit rostroten bis rotbraunen Blüten.

Namensherkunft

Sedum telephium wurde von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Sedum telephium ist eine Art aus der Gattung Sedum, die circa 395 bis 759 Arten umfasst und zur Familie der Crassulaceae (Dickblattgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Sedum acre.

Merkmale

Sedum telephium - Knospen

Wuchs

Die Stauden haben einen horstartigen Wuchs und werden 40 bis 60 Zentimeter hoch.

Blätter

Sedum telephium ist sommergrün. Die einfachen, mittelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind eiförmig, grob gesägt und sitzend. Im Herbst nehmen sie eine attraktive gelbe Färbung an.

Blüten und Früchte

Von Juli bis September trägt Sedum telephium dunkelrosa radförmig fünfzählige Blüten die in Zymen angeordnet sind.

Die Stauden bilden Balgfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Sedum telephium stammt aus ganz Europa und der Türkei und ist in Nordamerika eingebürgert.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf trockenen bis frischen Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 4 und 6 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6). Bei der Topfkultur empfiehlt sich lehmige Topferde mit beigemischtem Kies.

Im Sommer stehen die Pflanzen am besten bei guter Belüftung.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Beet (nährstoffreicher Boden)
  • Freiflächen
  • Steinanlagen
  • Steppen/Trockenwälder (meist kalkreicher Boden)

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 55 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 3 bis 5 Stück zur Geltung. Geeignet für Bauerngärten, Steingärten, Dachgärten, Dachbegrünung, gemischte Rabatten und für Balkon oder Terrasse, außerdem geeignet als Kübelpflanze, Schnittblumen und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

  • Alle paar Jahre teilen.
  • Für gesundes Wachstum monatlich während des Wachstums Volldüngerlösung in halber Konzentration geben.
  • Im Sommer mäßig gießen, im Winter wenig gießen.
  • Im Frühjahr zurückschneiden.

Vermehrung • Aussaat • Stecklinge • Teilung


Sorten

Giftigkeit

Sedum telephium ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Wurzelschäden, Welke, Entfärbung und Rücksterben von Blättern und Sprossen können durch Staunässe, Pilze oder Bakterien verursacht werden. Die befallenen Pflanzen sollten entfernt werden. Zusätzlich die Durchlässigkeit des Bodens erhöhen und die Hygiene verbessern.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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