Prunus serotina

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Prunus serotina Ehrh.

Rosaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   3

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: elliptisch

Blattgliederung: einfach

         

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: Steinfrucht

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Traube

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Kronenform: rundlich bis breit<br>s&auml;ulenf&ouml;rmig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Rosanae
Ordo:
Rosales

Prunus serotina, umgangssprachlich Späte Traubenkirsche, ist ein Baum.

Namensherkunft

Prunus serotina wurde 1784 von Jakob Friedrich Ehrhart beschrieben und benannt.

Taxonomie

Prunus serotina ist eine Art aus der Gattung Prunus, die circa 198 bis 491 Arten umfasst und zur Familie der Rosaceae (Rosengewächse) gehört.

Merkmale

Prunus serotina - Blätter
Prunus serotina - Knospen
Prunus serotina - Blüten
Prunus serotina - Rinde
Prunus serotina - Zweige
Prunus serotina - Früchte
Prunus serotina - Stamm

Wuchs

Die vergleichsweise schnellwüchsigen Bäume haben eine rundliche bis breit säulenförmige Krone und werden 15 bis 35 Meter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 5 bis 15 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist grausilber bis schwarz.

Blätter

Prunus serotina ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind elliptisch und gekerbt, gestielt und haben Nerven, die in den Blattrand auslaufen. Die Blätter haben eine kahle bis lang behaarte Oberfläche. Im Herbst nehmen sie eine attraktive gelbe bis rote Färbung an.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juni trägt Prunus serotina weiße radförmig fünfzählige Blüten die in Trauben angeordnet sind. Die Pflanzen blühen an den mehrjährigen Trieben. Sie sind zwittrig, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung über Tiere.

Von Sommer bis Herbst tragen die Bäume zierende schwarze Steinfrüchte.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden tiefe Wurzeln.

Verbreitung

Prunus serotina stammt aus dem östlichen Kanada, den nördlichen Präriestaaten der USA, dem zentralen Nordosten der USA, dem Nordosten der USA, dem Südwesten der USA, den südlichen Präriestaaten der USA, dem Südosten der USA, Florida, Mexiko und Guatemala und ist in Europa eingebürgert.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig oder sandig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 4 und 7,5 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 91 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -40°C (WHZ 3).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • mittlere Toleranz: kalkhaltige Böden
  • hohe Toleranz: Stadtklima, Streusalz

Verwendung

Der Zierwert von Prunus serotina entsteht vor allem durch den Duft. Geeignet für Wind- und Bodenschutz und für Lärm- und Staubschutz, außerdem geeignet als Alleebaum, Solitär, Verkehrsbegleitgrün, Bienenweide, Vogelweide und als Vogelschutzgehölz.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.


Sorten

Giftigkeit

Prunus serotina ist hochgiftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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