Sedum hispanicum

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Sedum hispanicum L.

Crassulaceae

Lebensform: Ein- oder<br> Zweij&auml;hrige
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   8

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselst&auml;ndig
Blatt: Sommergr&uuml;n

Blattform: lineal

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: Balgfrucht

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Zyme

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: teppichartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Saxifraganae
Ordo:
Saxifragales

Sedum hispanicum, umgangssprachlich Spanische Fetthenne, Spanischer Mauerpfeffer, ist eine Sukkulente und gehört zu den Ein- und Zweijährigen.

Namensherkunft

Sedum hispanicum wurde 1755 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Sedum hispanicum ist eine Art aus der Gattung Sedum, die circa 395 bis 759 Arten umfasst und zur Familie der Crassulaceae (Dickblattgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Sedum acre.

Merkmale

Wuchs

Die Pflanzen werden 5 bis 15 Zentimeter hoch.

Blätter

Sedum hispanicum ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lineal, ganzrandig und sitzend.

Blüten und Früchte

Von Juni bis Juli trägt Sedum hispanicum weiße radförmig fünfzählige Blüten die in Zymen angeordnet sind. Die Pflanzen sind zwittrig.

Die Pflanzen bilden Balgfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Sedum hispanicum stammt von der Apenninenhalbinsel, aus Zentraleuropa, Osteuropa, Ungarn, von der Balkanhalbinsel, aus der Türkei, dem Libanon, Israel und Jordanien, dem Kaukasus und dem Norden des Irans und ist in Schweden eingebürgert.

Standort

Die Pflanzen bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen bis -12°C (WHZ 8). Bei der Topfkultur empfiehlt sich lehmige Topferde mit beigemischtem Kies.

Im Sommer stehen die Pflanzen am besten bei guter Belüftung.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Steinfugen

Verwendung

Geeignet für Steingärten, Dachbegrünung und für Beete und Rabatten.

Pflege und Vermehrung

  • Für gesundes Wachstum monatlich während des Wachstums Volldüngerlösung in halber Konzentration geben.
  • Im Sommer mäßig gießen, im Winter wenig gießen.

Vermehrung durch Aussaat im Frühbeetkasten im zeitigen Frühjahr bei 15 °C. Außerdem Vermehrung durch Aussaat am Standort im Frühjahr.

Sorten

Giftigkeit

Sämtliche Pflanzenteile können bei Verzehr leichtes Unwohlsein verursachen. Der Pflanzensaft kann bei Kontakt zu Hautreizungen führen

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Wurzelschäden, Welke, Entfärbung und Rücksterben von Blättern und Sprossen können durch Staunässe, Pilze oder Bakterien verursacht werden. Die befallenen Pflanzen sollten entfernt werden. Zusätzlich die Durchlässigkeit des Bodens erhöhen und die Hygiene verbessern.

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Bei schuppigen Insekten auf Sprossen und an den Blattunterseiten handelt es sich um Schildläuse. Sie sondern Honigtau ab und werden mit Insektiziden oder Nützlingen bekämpft.

Wachsartige Fäden und Honigtau auf den Blättern und Sprossen deutet auf einen Befall durch Schmierläuse hin. Abhilfe schaffen Insektizide oder Nützlinge (Marienkäferlarven).

Bei Larven an Sämlingen, Stecklingen, Wurzeln und Knollen, die sich zu kleinen dunklen Käfern entwickeln handelt es sich um den Gefurchten Dickmaulrüssler. Die Schädlinge sollten abgesammelt werden, zusätzlich sollte die Hygiene verbessert werden. Abhilfe schafft auch ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung durch Älchen.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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