Pentas lanceolata

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Pentas lanceolata (Forssk.) Deflers

Rubiaceae

Lebensform: Halbstrauch
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   10

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Immergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

Blütenform: röhrenförmig
Frucht: fachspaltige Kapsel

75D / cfb0e0 

Knospenanordnung: Schirmtraube

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Lamiidae
Superordo:
Gentiananae
Ordo:
Rubiales

Pentas lanceolata, umgangssprachlich Stern von Ägypten, ist ein Halbstrauch.

Namensherkunft

Pentas lanceolata wurde bereits von Pehr Forsskål beschrieben und benannt, aber erst 1889 von Albert Deflers in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Pentas lanceolata ist eine Art aus der Gattung Pentas, die circa 24 bis 27 Arten umfasst und zur Familie der Rubiaceae (Krappgewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Halbsträucher werden 50 bis 200 Zentimeter hoch.

Holz und Rinde

Blätter

Pentas lanceolata ist immergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind eiförmig, ganzrandig und gestielt.

Blüten und Früchte

Von Juni bis September trägt Pentas lanceolata hellviolette röhrenförmige Blüten die in Schirmtrauben angeordnet sind.

Die Halbsträucher bilden fachspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Verbreitung

Pentas lanceolata stammt aus dem tropischen Afrika und von der Arabischen Halbinsel.

Standort

Die Halbsträucher bevorzugen einen sonnigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen nur über mindestens 1°C (WHZ 10). Bei der Topfkultur empfiehlt sich lehmige Topferde mit beigemischtem Sand.

Im Sommer stehen die Pflanzen am besten vor direktem Sonnenlicht geschützt. Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: Staunässe

Verwendung

Die Halbsträucher eignen sich zur Kultur im temperierten Gewächshaus. Geeignet als Kübelpflanze.

Pflege und Vermehrung

  • Für gesundes Wachstum monatlich während des Wachstums Volldüngerlösung geben.
  • Im Sommer reichlich gießen, im Winter wenig gießen.

Vermehrung durch Aussaat im Frühjahr oder durch Stecklinge das ganze Jahr über.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Feine Spinnweben auf den Pflanzen deuten auf einen Befall durch die Rote Spinnmilbe hin. Diese saugenden Insekten treten vor allem in Gewächshäusern auf und können mit Insektiziden oder Raubmilben bekämpft werden.

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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