Thalictrum flavum

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Thalictrum flavum L.

Ranunculaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Halbschatten   6

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: verkehrt eifärmig

Blattgliederung: dreifach<br>gefieert

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: N&uuml;sschen

3A / f8da21 

Knospenanordnung: Rispe

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Ranunculopsida
Subclassis:
Ranunculidae
Superordo:
Ranunculanae
Ordo:
Ranunculales

Thalictrum flavum, umgangssprachlich Gelbe Wiesenraute, ist eine Staude.

Namensherkunft

Thalictrum flavum wurde von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Thalictrum flavum ist eine Art aus der Gattung Thalictrum, die circa 154 bis 592 Arten umfasst und zur Familie der Ranunculaceae (Hahnenfussgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Thalictrum foetidum.

Merkmale

Thalictrum flavum - Blätter
Thalictrum flavum - Blüten

Wuchs

Die Stauden werden 45 bis 100 Zentimeter hoch.

Blätter

Thalictrum flavum ist sommergrün. Die dreifach gefiederten, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Die verkehrt eiförmigen Fiederblättchen sind gestielt und gekerbt.

Blüten und Früchte

Von Juni bis Juli trägt Thalictrum flavum gelbe radförmig fünfzählige Blüten die in Rispen angeordnet sind.

Die Stauden bilden Nüsschen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Thalictrum flavum stammt aus ganz Europa, dem Kaukasus, Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien und Zentralasien.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte lehmig und vergleichsweise nährstoffreich sein. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6).

Verwendung

Geeignet für Naturgärten, Staudenrabatten und für Gehölzrabatten.

Pflege und Vermehrung

Vermehrung durch Aussaat in Töpfen im Frühbeetkasten im zeitigen Frühjahr oder bei Samenreife oder durch Teilung zu Beginn der Wachstumsperiode.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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