Thalictrum foetidum

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Thalictrum foetidum L.

Ranunculaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Halbschatten   6

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: rund

Blattgliederung: dreifach<br>gefieert

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vierz&auml;hlig
Frucht: N&uuml;sschen

75D / cfb0e0 

Knospenanordnung: Rispe

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Ranunculopsida
Subclassis:
Ranunculidae
Superordo:
Ranunculanae
Ordo:
Ranunculales

Thalictrum foetidum, umgangssprachlich Stinkende Wiesenraute, ist eine Staude.

Namensherkunft

Thalictrum foetidum wurde von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Thalictrum foetidum ist die Typus-Art der Gattung Thalictrum, die circa 154 bis 592 Arten umfasst und zur Familie der Ranunculaceae (Hahnenfussgewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden werden 15 bis 60 Zentimeter hoch.

Blätter

Thalictrum foetidum ist sommergrün. Die Blätter sind dreifach gefiedert und wechselständig angeordnet. Die runden Fiederblättchen sind gestielt und gezähnt.

Blüten und Früchte

Von Juni bis August trägt Thalictrum foetidum hellviolette radförmig vierzählige Blüten die in Rispen angeordnet sind.

Die Stauden bilden Nüsschen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Thalictrum foetidum stammt aus ganz Europa mit Ausnahme der Britischen Inseln und Nordeuropas, aus der Türkei, dem Kaukasus, dem Iran, Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien, Zentralasien, der Mongolei und Tibet.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte lehmig und vergleichsweise nährstoffreich sein. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6).

Verwendung

Geeignet für Naturgärten.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

Vermehrung durch Aussaat in Töpfen im Frühbeetkasten im zeitigen Frühjahr oder bei Samenreife oder durch Teilung zu Beginn der Wachstumsperiode.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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