Tillandsia utriculata

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Tillandsia utriculata L.

Bromeliaceae

Lebensform: Staude

Standort: Sonne   10

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Blattstand: wechselständig
Blatt: Immergrün

Blattform: lineal

Blattgliederung: einfach

Blütenform: röhrenförmig
Frucht: wandspaltige Kapsel

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Commelinidae
Superordo:
Bromelianae
Ordo:
Bromeliales

Tillandsia utriculata ist eine epiphytische Staude mit weißen Blüten in einem bis zu 2 Meter hohen Blütenstand.

Namensherkunft

Tillandsia utriculata wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Tillandsia utriculata ist die Typus-Art der Gattung Tillandsia, die circa 713 bis 777 Arten umfasst und zur Familie der Bromeliaceae (Bromeliengewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden werden 60 bis 90 Zentimeter hoch.

Blätter

Tillandsia utriculata ist immergrün. Die einfachen, mittelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lineal, ganzrandig und sitzend.

Blüten und Früchte

Von Juni bis August trägt Tillandsia utriculata weiße röhrenförmige Blüten die in Ähren angeordnet sind.

Die Stauden bilden wandspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Verbreitung

Tillandsia utriculata stammt aus Georgia, Florida, Mexiko, Zentralamerika, Venezuela und von den Westindischen Inseln.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Sie vertragen Temperaturen nur über mindestens 1°C (WHZ 10). Bei der Kultur als Epiphyt werden die Pflanzen auf ein Stück Rinde oder einen Ast (z.B. Taxus oder Thuja) aufgebunden und die Wurzeln in Sphagnum-Moos eingewickelt.

Im Sommer stehen die Pflanzen am besten vor heißer Mittagssonne geschützt.

Verwendung

Die Stauden eignen sich zur Kultur im temperierten Gewächshaus. Geeignet für den Wintergarten, außerdem geeignet als Zimmerpflanze.

Pflege und Vermehrung

  • Für gesundes Wachstum monatlich während des Wachstums stickstoffarmen Flüssigdünger in 25%er Konzentration geben.
  • Im Sommer regelmäßig besprühen, im Winter weniger besprühen.
  • Die Temperatur sollte im Winter bei 14 bis 16°C liegen.

Vermehrung durch Aussaat im Frühjahr bei 27 °C. Außerdem Vermehrung durch Bewurzeln von Ablegern im Frühjahr.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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