Vaccinium uliginosum

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Vaccinium uliginosum L.

Ericaceae

Lebensform: Halbstrauch

Standort: Halbschatten   1

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandig-kiesig

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: rund

Blattgliederung: einfach

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Beere

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Traube

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Dilleniidae
Superordo:
Ericanae
Ordo:
Ericales

Vaccinium uliginosum, umgangssprachlich Gaultheriaähnliche Rauschbeere, Gewöhnliche Rauschbeere, ist ein Halbstrauch.

Namensherkunft

Vaccinium uliginosum wurde von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Vaccinium uliginosum ist eine Art aus der Gattung Vaccinium, die circa 205 bis 734 Arten umfasst und zur Familie der Ericaceae (Erikagewächse) gehört.

Merkmale

Vaccinium uliginosum - Blätter
Vaccinium uliginosum - Zweige

Wuchs

Die Halbsträucher haben einen halb aufrechten Wuchs und bilden mehrere Stämme aus. Sie werden 40 bis 60 Zentimeter hoch und breiten sich langsam aus. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer.

Holz und Rinde

Blätter

Vaccinium uliginosum ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind rund und ganzrandig. Die Belaubung ist locker.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juni trägt Vaccinium uliginosum attraktive weiße, in Trauben angeordnete Blüten. Die Pflanzen sind zwittrig, die Bestäubung erfolgt sowohl durch Selbstbestäubung als auch durch Fremdbestäubung über Tiere.

Im Sommer tragen die Halbsträucher blaue Beeren die sowohl essbar als auch sehr zierend sind.

Wurzelsystem

Verbreitung

Vaccinium uliginosum stammt aus ganz Europa, der Türkei, dem Kaukasus, Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien, von der Insel Sachalin, aus Kamtschatka, der Mongolei, der Mandschurei, Korea, Japan, Alaska, Kanada, Grönland, dem Nordwesten der USA, den Rocky Mountains, dem Nordosten der USA und Kalifornien.

Standort

Die Halbsträucher bevorzugen einen halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-kiesig sowie vergleichsweise mager sein. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen einen pH-Wert zwischen 4,5 und 5,7 sowie eine Oberbodendicke von mindestens 30 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen unter -45°C (WHZ 1) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 13 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden, sauerstoffarme Böden, kalkhaltige Böden
  • geringe Toleranz: zeitweise trockene Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 90 bis 120 Zentimetern.

Pflege und Vermehrung

Vermehrung durch Aussaat. Die Pflanzen sind Kaltkeimer, müssen also stratifiziert werden. Außerdem Vermehrung durch Stecklinge.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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