Quercus alba

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Quercus alba L.

Fagaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Nutzpflanze / Verwendung: Zierpflanze

Standort: Halbschatten   5

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: verkehrt eifärmig

Blattgliederung: einfach

    

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Nuss

3A / f8da21 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Kronenform: breitkronig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Hamamelididae
Superordo:
Faganae
Ordo:
Fagales

Quercus alba, umgangssprachlich Weiss-Eiche, ist ein Baum.

Namensherkunft

Quercus alba wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Quercus alba ist eine Art aus der Gattung Quercus, die circa 641 bis 798 Arten umfasst und zur Familie der Fagaceae (Buchengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Quercus robur.

Merkmale

Quercus alba - Habitus
Quercus alba - Blätter
Quercus alba - Zweige

Wuchs

Die Bäume sind vergleichsweise langsamwüchsig und langlebig. Sie werden 8 bis 25 Meter hoch und haben eine breite Krone. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer.

Holz und Rinde

Blätter

Quercus alba ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind verkehrt eiförmig und fiederteilig, gestielt und haben Nerven, die in den Blattrand auslaufen. Die Belaubung der Pflanzen ist im Sommer dicht, im Winter locker, im Herbst nehmen die Blätter eine attraktive dunkelrote Färbung an.

Blüten und Früchte

Von April bis Mai trägt Quercus alba gelbe, in Ähren angeordnete Blüten. Die Pflanzen sind diözisch, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung durch den Wind.

Von Sommer bis Herbst tragen die Bäume zahlreiche braune Nüsse die sehr zierend sind.

Wurzelsystem

Verbreitung

Quercus alba stammt aus dem östlichen Kanada, dem zentralen Nordosten der USA, dem Nordosten der USA, den südlichen Präriestaaten der USA, dem Südosten der USA und Florida.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig oder sandig-tonig sowie vergleichsweise mager sein. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen einen pH-Wert zwischen 4,5 und 6,8 sowie eine Oberbodendicke von mindestens 1,22 Metern. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 21 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: sauerstoffarme Böden
  • mittlere Toleranz: salzhaltige Böden, zeitweise trockene Böden, kalkhaltige Böden
  • hohe Toleranz: Stadtklima

Verwendung

Der Zierwert von Quercus alba entsteht vor allem durch den attraktiven Herbstaspekt. Geeignet als Alleebaum und als Solitär. Aus wirtschaflicher Sicht eignen sich die Bäume zur Produktion von Harzen und Furnier. Die Pflanzen eignen sich gut zur Produktion von Feuerholz.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als mäßig pflegeintensiv einzustufen.

  • Für einen gesunden Wuchs im Spätwinter oder im zeitigen Frühjahr schiefe oder überkreuzt wachsende Äste entfernen.

Vermehrung durch Aussaat im Frühbeetkasten bei Samenreife oder durch Propfen.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Pilzfruchtkörper im Herbst, gehemmtes Wachstum oder Absterben der Pflanze deuten auf den Hallimasch-Pilz hin. Die befallen Pflanzen sollten mitsamt den Wurzeln entfernt werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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