Alnus incana

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Alnus incana (L.) Moench

Betulaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   2

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton - Bodenart: lehmiger Ton - Bodenart: Torf

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vierz&auml;hlig
Frucht: Zapfen

164B / b96d30 

Knospenanordnung: &Auml;hre

Bl&uuml;te: einfach
Bl&uuml;tenhabitus: h&auml;ngend

Kronenform: breit kegelf&ouml;rmig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Hamamelididae
Superordo:
Faganae
Ordo:
Corylales

Alnus incana, umgangssprachlich Grau-Erle, Weiss-Erle, ist ein Baum.

Namensherkunft

Alnus incana wurde bereits von Carl Linnaeus beschrieben und benannt, aber erst 1794 von Conrad Moench in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Alnus incana ist eine Art aus der Gattung Alnus, die circa 57 bis 79 Arten umfasst und zur Familie der Betulaceae (Birkengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Alnus glutinosa.

Merkmale

Alnus incana - Habitus

Wuchs

Die Bäume sind vergleichsweise schnellwüchsig und kurzlebig. Sie werden 6 bis 10 Meter hoch, haben eine breit kegelförmige Krone und breiten sich langsam aus. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer. Die Wuchsbreite beträgt 4 bis 10 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist grausilber.

Blätter

Alnus incana ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind eiförmig und grob gesägt, gestielt und haben Nerven, die in den Blattrand auslaufen. Die Belaubung ist locker.

Blüten und Früchte

Von März bis April trägt Alnus incana hängende, braune radförmig vierzählige Blüten die in Ähren angeordnet sind. Die Pflanzen sind diözisch, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung durch den Wind.

Von Frühjahr bis Sommer tragen die Bäume nur wenige braune Zapfen.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden flache Wurzeln.

Verbreitung

Alnus incana stammt aus Europa und dem Kaukasus.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf trockenen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig, sandig-tonig, lehmig-tonig oder torfhaltig sein und einen pH-Wert zwischen 5 und 7 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 61 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -45°C (WHZ 2) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 14 Wochen. Die Pflanzen eignen sich für den Uferschutz von Weichholzzonen an breiten Fließgewässern und den Uferschutz schmaler Fließgewässer.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden
  • geringe Toleranz: zeitweise trockene Böden, kalkhaltige Böden
  • hohe Toleranz: sauerstoffarme Böden, Stadtklima

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 3,5 bis 4 Metern. Geeignet für Wind- und Bodenschutz und für Lärm- und Staubschutz, außerdem geeignet als Alleebaum, Hangbepflanzung, Solitär, Verkehrsbegleitgrün, Bienenweide und als Vogelschutzgehölz. Zur Produktion von Feuerholz sind die Pflanzen nur mäßig gut geeignet.

Pflege und Vermehrung

Vermehrung durch Aussaat. Die Pflanzen sind Kaltkeimer, müssen also stratifiziert werden.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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