Laguncularia racemosa

Aus Hortipedia
(Weitergeleitet von Weisse Mangrove)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hortipedia Commons %LABEL_PRINTING QR Code

Laguncularia racemosa (L.) C.F.Gaertn.

Combretaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   10

Bodenfeuchte: nass

Blattstand: gegenständig
Blatt: Immergrün

Blattform: elliptisch

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: keine Angabe

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: &Auml;hre

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Myrtanae
Ordo:
Myrtales
Subordo:
Lythrineae

Laguncularia racemosa, umgangssprachlich Weisse Mangrove, ist ein Baum.

Namensherkunft

Laguncularia racemosa wurde bereits von Carl Linnaeus beschrieben und benannt, aber erst 1807 von Carl Friedrich von Gaertner in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Laguncularia racemosa ist eine Art aus der Gattung Laguncularia, die circa 1 bis 4 Arten umfasst und zur Familie der Combretaceae (Langfadengewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise schnellwüchsigen Bäume haben einen rundlichen Wuchs und werden 15 bis 23 Meter hoch. Sie breiten sich schnell aus, Hauptwachstumszeit ist von Herbst bis zum Frühjahr.

Holz und Rinde

Blätter

Laguncularia racemosa ist immergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind elliptisch, ganzrandig und gestielt. Die Belaubung ist dicht.

Blüten und Früchte

Von März bis Mai trägt Laguncularia racemosa weiße radförmig fünfzählige Blüten die in Ähren angeordnet sind.

Von Frühjahr bis Sommer tragen die Bäume grüne Früchte die an der Pflanze verbleiben. Die Früchte sind essbar und sehr zierend.

Wurzelsystem

Verbreitung

Laguncularia racemosa stammt von den Pazifischen Inseln.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf nassen Böden. Das Substrat sollte vergleichsweise mager sein und einen pH-Wert zwischen 6 und 8,5 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen sie eine Oberbodendicke von mindestens 91 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen nur über mindestens 1°C (WHZ 10) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 52 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • geringe Toleranz: zeitweise trockene Böden
  • mittlere Toleranz: sauerstoffarme Böden, kalkhaltige Böden
  • hohe Toleranz: salzhaltige Böden

Verwendung

Aus wirtschaflicher Sicht eignen sich die Bäume zur Produktion von Pfosten. Zur Produktion von Feuerholz sind die Pflanzen nur mäßig gut geeignet.

Pflege und Vermehrung

  • Nach Bedarf können die Pflanzen auf den Stock gesetzt werden.

Vermehrung durch ausgehärtete Stecklinge.

Sorten

Giftigkeit

Laguncularia racemosa ist schwach giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

Non-commercial Links

Das könnte Sie auch interessieren

Commercial Links