Arbutus unedo

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Arbutus unedo L.

Ericaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne   7

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Immergrün

Blattform: verkehrt eifärmig

Blattgliederung: einfach

Blütenform: krugartig
Frucht: Beere

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Rispe

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Kronenform: breitkronig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Dilleniidae
Superordo:
Ericanae
Ordo:
Ericales

Arbutus unedo, umgangssprachlich Westlicher Erdbeerbaum, ist ein Baum.

Namensherkunft

Arbutus unedo wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Arbutus unedo ist eine Art aus der Gattung Arbutus, die circa 11 bis 31 Arten umfasst und zur Familie der Ericaceae (Erikagewächse) gehört.

Merkmale

Arbutus unedo - Blätter
Arbutus unedo - Blüten
Arbutus unedo - Früchte

Wuchs

Die Bäume haben eine breite Krone und werden 7 bis 8 Meter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 4 bis 5 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist abblätternd und rotbraun.

Blätter

Arbutus unedo ist immergrün. Die einfachen, mittelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind verkehrt eiförmig und gezähnt, gestielt und haben Nerven, die in den Blattrand auslaufen. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von November bis Dezember trägt Arbutus unedo weiße krugartige Blüten die in Rispen angeordnet sind. Die Pflanzen sind zwittrig.

Im Herbst tragen die Bäume rote Beeren die sowohl essbar als auch sehr zierend sind.

Wurzelsystem

Verbreitung

Arbutus unedo stammt aus Frankreich (ohne Korsika), von der Iberischen Halbinsel, aus Irland, von der Apenninenhalbinsel, der Balkanhalbinsel, aus der Türkei, von Zypern, aus dem Libanon, von den Kanaren und aus Nordwest-Afrika.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig oder kiesig-lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen bis -18°C (WHZ 7).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Gehölzrand (meist humoser Boden)

Verwendung

Der Zierwert von Arbutus unedo entsteht vor allem durch den Duft.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Mehlige Absonderungen an Blättern, Blüten oder Früchten deuten auf Raupenbefall hin. Abhilfe schafft das Absammeln der Raupen, der Einsatz eines Insektizids oder biologische Schädlingsbekämpfung.

Plötzliche Welke oder fahlgrüne Verfärbungen deuten auf einen Pilzbefall (Phytophthora-Wurzelfäule) hin. Befallene Pflanzen sollten entfernt werden. Vorbeugend sollten Staunässe und Überdüngung vermieden werden.

Bei schuppigen Insekten auf Sprossen und an den Blattunterseiten handelt es sich um Schildläuse. Sie sondern Honigtau ab und werden mit Insektiziden oder Nützlingen bekämpft.

Honigtau und Schwärzepilze deuten auf einen Befall durch die Weiße Fliege hin. Die schildlausartigen Larven saugen an den Blattunterseiten und können mit einem Insektizid bekämpft werden. Unter Glas kann auch mit Nützlingen bekämpft werden.

Blattflecken deuten auf eine Pilz- oder Bakterienerkrankung hin. Bakterielle Flecken sind eher eckig und gelb umrandet, Pilzflecken normalerweise rundlich mit einer Zone mit Fruchtkörpern. Die befallenen Teile sollten entfernt werden, bei einer Pilzerkrankung wird zusätzlich ein Fungizid eingesetzt.

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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