Olea europaea

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Olea europaea L.

Oleaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Nutzpflanze / Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   9

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Immergrün

Blattform: elliptisch

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vierz&auml;hlig
Frucht: Steinfrucht

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Traube

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Kronenform: breitkronig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Lamiidae
Superordo:
Oleanae
Ordo:
Oleales

Olea europaea ist ein langsamwüchsiger und langlebiger Baum, der mit der Zeit malerische Baumformen entwickelt.

Namensherkunft

Deutsche Namen

  • Ölbaum
  • Olivenbaum
  • Oleaster
  • Wilder Ölbaum

Taxonomie

Olea europaea ist die Typus-Art der Gattung Olea, die 40 Arten umfasst und zur Familie der Oleaceae (Ölbaumgewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Bäume haben eine breite Krone und werden 8 bis 10 Meter hoch.

Holz und Rinde

Blätter

Olea europaea ist immergrün. Die einfachen, mittelgrünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind elliptisch, ganzrandig und gestielt.

Blüten und Früchte

Von April bis Mai trägt Olea europaea weiße radförmig vierzählige Blüten die in Trauben angeordnet sind. Die Pflanzen sind zwittrig, die Bestäubung erfolgt sowohl durch Selbstbestäubung als auch durch Fremdbestäubung durch den Wind und über Tiere.

Im Herbst bilden die Bäume zierende, essbare Steinfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Olea europaea stammt aus : Gartenherkunft.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig oder kiesig-lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen bis -7°C (WHZ 9). Bei der Topfkultur empfiehlt sich lehmige Topferde mit beigemischtem Sand. Im Winter stehen die Pflanzen am besten hell.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: zeitweise trockene Böden

Verwendung

Der Zierwert von Olea europaea entsteht vor allem durch den Duft und das zierende Laub. Die Bäume eignen sich zur Kultur im Kalthaus, eine ganzjährige Freilandkultur ist nur in frostfreiem Klima möglich. Geeignet für den Wintergarten, außerdem geeignet als Kübelpflanze und als Solitär.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als mäßig pflegeintensiv einzustufen.

  • Für gesundes Wachstum monatlich während des Wachstums Volldüngerlösung geben.
  • Im Sommer mäßig gießen, im Winter wenig gießen.
  • Die Temperatur sollte im Winter bei 5 bis 10°C liegen.
  • Für einen gesunden Wuchs im Spätwinter oder im zeitigen Frühjahr schiefe oder überkreuzt wachsende Äste entfernen.

Vermehrung durch Aussaat im Frühjahr bei 15 °C. Die Samen vorher 1-2 Tage in lauwarmem Wasser einweichen. Außerdem Vermehrung durch halbharte Stecklinge im Sommer.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Bei schuppigen Insekten auf Sprossen und an den Blattunterseiten handelt es sich um Schildläuse. Sie sondern Honigtau ab und werden mit Insektiziden oder Nützlingen bekämpft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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