Populus tremula

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Populus tremula L.

Salicaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Nutzpflanze / Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   1

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: nass

Bodenart: Lehm - Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: Ton - Bodenart: sandiger Ton - Bodenart: lehmiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: rund

Blattgliederung: einfach

    

Blütenform: becherförmig
Frucht: fachspaltige Kapsel

150B / c3d238 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: hängend

Kronenform: breitkronig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Dilleniidae
Superordo:
Violanae
Ordo:
Salicales

Populus tremula, umgangssprachlich Zitter-Pappel, Espe, ist ein Baum.

Namensherkunft

Populus tremula wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Populus tremula ist eine Art aus der Gattung Populus, die circa 111 bis 184 Arten umfasst und zur Familie der Salicaceae (Weidengewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise schnellwüchsigen Bäume haben eine breite Krone und werden 15 bis 20 Meter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 5 bis 15 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist grausilber bis grün.

Blätter

Populus tremula ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind rund, gekerbt und gestielt. Im Herbst nehmen sie eine attraktive gelbe Färbung an.

Blüten und Früchte

Von März bis April trägt Populus tremula hängende, hellgrüne becherförmige Blüten die in Ähren angeordnet sind. Die Pflanzen sind diözisch, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung durch den Wind.

Im Frühjahr tragen die Bäume fachspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden tiefe Wurzeln.

Verbreitung

Populus tremula stammt aus ganz Europa, der Türkei, dem Libanon, dem Kaukasus, Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien, von der Insel Sachalin, aus Kamtschatka, Zentralasien, der Mongolei, Korea, Nordchina, nördlich des Qin-lin und Algerien.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis nassen Böden. Das Substrat sollte lehmig, sandig-lehmig, kiesig-lehmig, tonhaltig, sandig-tonig oder lehmig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen unter -45°C (WHZ 1).

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • hohe Toleranz: Stadtklima, Streusalz

Verwendung

Geeignet für Wind- und Bodenschutz und für Lärm- und Staubschutz, außerdem geeignet als Alleebaum, Hangbepflanzung, Verkehrsbegleitgrün und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als relativ pflegeintensiv einzustufen.


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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