Pelargonium zonale

Aus Hortipedia
(Weitergeleitet von Zonal-Pelargonie)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hortipedia Commons %LABEL_PRINTING QR Code

Pelargonium zonale

Geraniaceae

Lebensform: Halbstrauch
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   9

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Immergrün

Blattform: nierenförmig

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: Spaltfrucht

40C / e7422b 

Knospenanordnung: Dolde

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Geranianae
Ordo:
Geraniales

Pelargonium zonale, umgangssprachlich Zonal-Pelargonie, ist ein Halbstrauch.

Namensherkunft

Pelargonium zonale wurde bereits von Carl Linnaeus beschrieben und benannt, aber erst 1789 von Charles Louis L'Héritier de Brutelle in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Pelargonium zonale ist eine Art aus der Gattung Pelargonium, die circa 62 bis 1479 Arten umfasst und zur Familie der Geraniaceae (Strochschnabelgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Pelargonium hirsutum.

Merkmale

Pelargonium zonale - Blüten

Wuchs

Die Halbsträucher werden 50 bis 100 Zentimeter hoch.

Holz und Rinde

Blätter

Pelargonium zonale ist immergrün. Die Blätter sind einfach und wechselständig angeordnet. Sie sind nierenförmig, gekerbt und gestielt.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Oktober trägt Pelargonium zonale lachsrote radförmig fünfzählige Blüten die in Dolden angeordnet sind.

Die Halbsträucher bilden Spaltfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Pelargonium zonale stammt aus Südafrika, Lesotho und Swasiland.

Standort

Die Halbsträucher bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen bis -7°C (WHZ 9). Bei der Topfkultur empfiehlt sich lehmige Topferde.

Im Sommer stehen die Pflanzen am besten vor heißer Mittagssonne geschützt. Im Winter stehen die Pflanzen am besten nicht zu hell.

Verwendung

Die Halbsträucher eignen sich zur Kultur im Kalthaus. Geeignet als Friedhofsgrün und als Kübelpflanze.

Pflege und Vermehrung

  • Verwelkte Blüten entfernen.
  • Bei Bedarf zu Beginn des Wachstums umtopfen.
  • Für gesundes Wachstum alle 2 bis 3 Wochen während des Wachstums Volldüngerlösung geben.
  • Im Sommer mäßig gießen, im Winter wenig gießen.
  • Zu Beginn des Wachstums leicht zurückschneiden.

Vermehrung durch Stecklinge im Sommer.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Bei Larven an Sämlingen, Stecklingen, Wurzeln und Knollen, die sich zu kleinen dunklen Käfern entwickeln handelt es sich um den Gefurchten Dickmaulrüssler. Die Schädlinge sollten abgesammelt werden, zusätzlich sollte die Hygiene verbessert werden. Abhilfe schafft auch ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung durch Älchen.

Gesprenkelte Blätter deuten auf einen Befall durch Zwergzikaden hin. Diese saugenden Insekten verbreiten Viren und Pilzsporen und werden mit Insektiziden bekämpft.

Wachsartige Fäden und Honigtau auf den Blättern und Sprossen deutet auf einen Befall durch Schmierläuse hin. Abhilfe schaffen Insektizide oder Nützlinge (Marienkäferlarven).

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Weiße Flecken auf Blüten und Blättern sowie sich nicht öffnende Knospen deuten auf einen Befall durch Thripse hin. Diese Insekten lassen sich mit guter Belüftung und regelmäßigen Wassergaben zurückdrängen, außerdem können Insektizide oder Nützlinge (Raubmilben) eingesetzt werden.

Fäule an Blättern, Sprossen, Blüten oder Früchte deutet auf einen Befall durch Grauschimmel (Botrytis) hin. Befallene Pflanzen sollten komplett entfernt und ein Fungizid eingesetzt werden. Gute Belüftung, Hygiene und das Vermeiden von Verletzungen wirkt vorbeugend.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

Non-commercial Links

Das könnte Sie auch interessieren

Commercial Links